Aufsichtsrat berät über Geldprobleme der Berliner Flughäfen

Aufsichtsrat berät über Geldprobleme der Berliner Flughäfen

Der Aufsichtsrat der Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft berät seit Freitagvormittag (15. Mai 2020) in Schönefeld über die schwierige Finanzlage des Staatsbetriebs.

Hauptstadtflughafen BER

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Hatte in den Vorjahren stets der Bau des neuen Hauptstadtflughafens BER das Unternehmen in die roten Zahlen gedrückt, ist in der Corona-Krise auch das operative Geschäft in Schieflage geraten. Im vergangenen Jahr gab es an den Flughäfen Tegel und Schönefeld durchschnittlich noch rund 100 000 Passagiere pro Tag, jetzt sind höchstens 1000.

Flughäfen brauchen dreistelligen Millionenbetrag

Das Unternehmen braucht in diesem Jahr nach eigenen Angaben eine Finanzspritze von bis zu 300 Millionen Euro - was gut zwei Dritteln des üblichen Jahresumsatzes entspricht. Außerdem klafft im Businessplan von 2021 bis 2024 eine Finanzlücke von 792 Millionen Euro. Der Aufsichtsrat will am Nachmittag über Ergebnisse der Sitzung informieren.
Flugzeug auf dem Flughafen Schönefeld
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Flughafen Berlin Brandenburg (BER)

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 15. Mai 2020 14:59 Uhr

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