Spreeradio: Innensenator verspricht Sportvereinen Geld

Spreeradio: Innensenator verspricht Sportvereinen Geld

Mit einem Millionen-Rettungsschirm will der Berliner Senat den durch die Corona-Krise in Not geratenen Sportvereinen der Hauptstadt helfen.

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«Insgesamt stehen 8,2 Millionen Euro bereit, davon werden sechs Millionen an den Landessportbund gehen, damit das Geld an die gemeinnützigen Vereine, die sich in Zahlungsschwierigkeiten befinden, weitergereicht wird», sagte Sportsenator Andreas Geisel (SPD) dem Radiosender 105'5 Spreeradio am Donnerstag (14. Mai 2020).

Unterstützung für gemeinnützige Vereine und Proficlubs

Mit dem Geld sollen sowohl gemeinnützige Vereine aus dem Breitensport als auch einzelne Proficlubs unterstützt werden. Bereits in der kommenden Woche solle die Summe ausgezahlt werden. «Der Rettungsschirm ist dafür da, Vereine, die in Zahlungsschwierigkeiten stecken und deren Existenz gefährdet ist, zu retten», sagte Geisel.

Geisel: Rettungsschirm soll keine Gehaltsausfälle in der ersten Bundesliga decken

Begünstigte könnten auch Clubs wie Alba Berlin, die Füchse Berlin, die BR Volleys, der SCC sowie das ISTAF sein. Es gehe aber ausdrücklich nicht darum, «Gehaltsausfälle in der ersten Bundesliga zu decken», betonte der SPD-Politiker. Er verwies besonders auf die Nachwuchsarbeit von Basketball-Spitzenclub Alba Berlin. 12 000 Kinder in 150 Schulen würden von Alba betreut. «Das dürfen wir in der Corona-Krise nicht zusammenbrechen lassen», sagte Geisel.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 5. Juni 2020 08:28 Uhr

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