Kliniken erhalten erneut Geld aus Corona-Rettungsschirm

Kliniken erhalten erneut Geld aus Corona-Rettungsschirm

Krankenhäuser in Brandenburg haben nach Auskunft des Gesundheitsministeriums zum vierten Mal Geld aus dem Corona-Rettungsschirm des Bundes erhalten.

Ärztekammer startet Aufruf

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Nach einer Bedarfsabfrage habe das Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) eine Summe von 21,4 Millionen Euro an 50 Krankenhäuser ausgezahlt, wie das Ministerium am Donnerstag (07. Mai 2020) mitteilte. Damit seien zwischen dem 16. März bis 19. April 2020 insgesamt 97,5 Millionen Euro ausgezahlt worden. Krankenhäuser erhalten einen finanziellen Ausgleich für verschobene planbare Operationen und Behandlungen, um Kapazitäten für die Behandlung von Patienten mit einer Coronavirus-Infektion frei zu halten.

Bonus für jedes neue Intensivbett

Für jedes Bett, das dadurch im Zeitraum vom 16. März bis zum 30. September 2020 nicht belegt wird, erhalten die Krankenhäuser eine Pauschale in Höhe von 560 Euro pro Tag. Außerdem gibt es einen Bonus von 50 000 Euro für jedes Intensivbett, das sie zusätzlich schaffen.

Nonnenmacher: Krankenhäuser wieder für mehr Patienten öffnen

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hatte den Krankenhäusern in einem Brief empfohlen, die stationäre Versorgung wieder stärker für Patienten ohne Covid-19 Erkrankung zu öffnen. So soll ein Teil der Krankenhauskapazitäten wieder für dringliche planbare Leistungen genutzt werden. Alle Öffnungen stünden unter dem Vorbehalt, dass das jeweilige Krankenhaus Maßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern und Patienten vor einer Ansteckung mit dem neuen Virus treffe, so Nonnemacher.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Mai 2020 15:16 Uhr

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