Berliner Hilfsorganisationen fordern Corona-Hilfen

Berliner Hilfsorganisationen fordern Corona-Hilfen

Die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und weitere Berliner Hilfsorganisationen fordern vom Land Berlin wegen der Corona-Krise Hilfe in Millionenhöhe.

Deutsches Rotes Kreuz

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Das größte Minus entstehe durch die ausfallenden Sanitätsdienste, zum Beispiel bei Großveranstaltungen. Allein hier rechneten die Hilfsorganisationen mit mehr als einer Million Euro ausfallender Einnahmen, sagte Regina Radke-Lottermann, Berliner DRK-Sprecherin, am Dienstag (05. Mai 2020). Eine genaue Forderungssumme stehe aber noch nicht im Raum. Auch Einnahmen aus Erste-Hilfe- und Schwimmkursen fielen weg.
Aktuell seien die Organisationen auch bei der Bewältigung der Corona-Krise aktiv, etwa durch ehrenamtliche Rettungswagen im Regelrettungsdienst, Nachbarschaftshilfen, Einkaufshilfen für Risikogruppen, Besuchsdienste, Ausgabe von Schutzmasken und Bereithaltung im Katastrophenschutz. Hier schlügen aber die überteuerten Preise für Hygienematerialien und Schutzausrüstungen extrem zu Buche.
An dem Hilferuf haben sich auch der Malteser Hilfsdienst, der Arbeiter-Samariter-Bund und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft beteiligt. Die Organisationen wollen nun das Gespräch mit der Politik suchen.
Krankenpfleger arbeiten in Schutzkleidung in einem Krankenzimmer
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 5. Mai 2020 16:39 Uhr

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