Reisebüros fordern mehr staatliche Hilfe

Reisebüros fordern mehr staatliche Hilfe

Mehrere Inhaber von Reisebüros wollen heute in Berlin für Staatshilfen demonstrieren. Unter dem Motto «Reisebüros in Not, uns droht der Tod», wollen sie vor dem Bundeskanzleramt ihrer Forderung nach einem Rettungsschirm Nachdruck verleihen.

„Bucht nach Corona im Reisebüro“ steht in einem Schaufenster

© dpa

Zettel mit der Aufschrift „Bucht nach Corona im Reisebüro“ werden in ein Schaufenster gehängt.

Nach Polizeiangaben sind 20 Demonstranten angemeldet - sie müssen die Corona-Abstände einhalten. Zeitgleich sind in mehreren Städten Aktionen geplant. So wollen die Initiatoren mit 50 Bussen durch Dresden fahren, in München sollen zahlreiche Koffer auf den Odeonsplatz gestellt werden.
Die Reisebeschränkungen in der Corona-Krise haben den Tourismus weltweit zusammenbrechen lassen. Nicht nur Reisebüros, auch Veranstalter, Hoteliers, Gastronomen und Verkehrsunternehmen geraten in Schwierigkeiten. Der Staat greift Kleinunternehmern mit Soforthilfen wie Zuschüssen und Darlehen unter die Arme.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 29. April 2020 08:14 Uhr

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