Senat: Neue Hilfsprogramme für Mittelstand und Kultur

Senat: Neue Hilfsprogramme für Mittelstand und Kultur

Der Berliner Senat legt in der Corona-Krise zwei neue Hilfsprogramme für den Mittelstand und die Kultur auf.

Ramona Pop spricht zur Presse

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Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), Wirtschaftssenatorin von Berlin, spricht zur Presse.

Insgesamt sind dafür 105 Millionen Euro vorgesehen, wie Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) und Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Donnerstag (09. April 2020) nach der Senatssitzung mitteilten. Nach den Worten Pops können nun auch Unternehmen mit mehr als 10 und bis zu 100 Mitarbeitern, denen Bund und Land bislang Kredite anboten, Zuschüsse bekommen, die sie nicht zurückzahlen müssen. Diese sollen im Durchschnitt 25 000 Euro betragen, können je nach Unternehmen aber auch höher oder niedriger ausfallen. Für das Programm stehen 75 Millionen Euro bereit.

Lederer: 30 Millionen für Kulturbetriebe

An Kultureinrichtungen sollen Lederer zufolge 30 Millionen Euro in Form von Zuschüssen fließen. Unterstützt werden sollen damit solche Kulturbetriebe, die von bisherigen Hilfen nicht oder nicht ausreichend erfasst sind. Auch hier dürfte das vor allem solche mit mehr als 10 Mitarbeitern betreffen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 9. April 2020 15:19 Uhr

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