Neues Forschungszentrum zu Bergbaufolgelandschaften entsteht

Neues Forschungszentrum zu Bergbaufolgelandschaften entsteht

Noch in diesem Jahr soll in Cottbus das angekündigte Forschungszentrum zur Entwicklung der Bergbaufolgelandschaften angesiedelt werden.

Cottbus

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Es sei eine Außenstelle der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), teilte die Landesregierung in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Linken-Landtagsabgeordneten Thomas Domres mit. Das künftige Zentrum mit 34 Mitarbeitern solle den Strukturwandel in Ostdeutschland unterstützen. Die Bundesanstalt sei eine technisch-wissenschaftliche Oberbehörde beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Derzeit wird nach den Angaben eine geeignete Immobilie gesucht. Geplant ist, dafür ein bereits bestehendes Objekt zu nutzen, in dem Labore eingerichtet werden können. Es sei gut, wenn in der Region bereits vorhandenes Know-how genutzt werde und nicht verloren gehe, betonte Domres.

Schwerpunkt des Forschungszentrums wird Bergbausanierung

Die Bundesanstalt ist das geowissenschaftliche Kompetenzzentrum und der Geologische Dienst des Bundes. Sie beschäftigt sich mit den Themen Energierohstoffe, mineralische Rohstoffe, Grundwasser, Boden und dem Untergrund unter anderem als Speicherraum. Das Cottbuser Forschungszentrum wird seinen Schwerpunkt auf Bergbausanierung legen, dabei stehen vor allem internationale Forschungen im Blick. Eine enge Zusammenarbeit mit Universitäten, Sanierungsträgern und der regionalen Wirtschaft ist geplant. Nach Angaben der Landesregierung soll das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften in Finsterwalde eingebunden werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 11. Februar 2020 09:13 Uhr

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