Axel Springer plant Rückzug von der Börse

Axel Springer plant Rückzug von der Börse

Der Medienkonzern Axel Springer will sich von der Börse zurückziehen. Für dieses sogenannte Delisting werde ein Antrag bei der Frankfurter Wertpapierbörse gestellt, teilte das Unternehmen am 23. Januar 2020 mit.

Medienkonzern Axel-Springer

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Fahnen mit der Aufschrift «Axel Springer» wehen vor dem Neubau der Axel Springer SE.

Der US-Investor KKR werde den Aktionären gemäß einer mit Axel Springer abgeschlossenen Vereinbarung 63 Euro je Aktie anbieten. Der Rückzug von der Börse setze ein vorheriges öffentliches Delisting-Erwerbsangebot voraus, so dass die Aktionäre ihre Aktien vor der Einstellung der Börsennotierung noch veräußern können, hieß es dazu in der Mitteilung.
Der Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) hatte im vergangenen Jahr eine strategische Partnerschaft mit Axel Springer vereinbart und 44,9 Prozent der Anteile an dem Konzern erworben. Die Kartellbehörden hatten Ende vergangenen Jahres grünes Licht für die Übernahme gegeben. Die Witwe des Verlagsgründers, Friede Springer, und Vorstandschef Mathias Döpfner halten zusammengerechnet weitere 45,4 Prozent des Grundkapitals von Axel Springer. Der Mitteilung zufolge wollen sie im Rahmen des Delisting-Angebots keine von ihnen direkt oder indirekt gehaltenen Aktien verkaufen.
Mann beim Jubel
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Springer will durch die strategische Kooperation mit KKR noch stärker im Digitalen wachsen. Neben den journalistischen Inhalten verfolgt der Konzern schon länger verstärkt digitale Rubrikengeschäfte. Zum Springer-Konzern gehören unter anderem die Zeitungen «Bild» und «Welt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 24. Januar 2020 08:22 Uhr

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