Eisenhüttenstadt: Stahlkocher mit Zukunftssorgen

Eisenhüttenstadt: Stahlkocher mit Zukunftssorgen

Etwa 1000 Beschäftigte von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt haben auf einer Betriebsversammlung am Freitag (22. März 2019) ihre Sorge um die Zukunft des Hüttenwerkes zum Ausdruck gebracht.

ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt

© dpa

Kaltgewalzte Bleche, aufgerollt zu Coils, im Kaltwalzwerk der ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH.

Hintergrund sind geplante Umstrukturierungen innerhalb des Flachstahlsektors. Das Werk beschäftigt insgesamt 2700 Arbeiter in fünf Schichten.

Aufsichtsrat: Eisenhüttenstadt bleibt

Der Aufsichtsrat der ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH, Pierre Jacobs, sicherte den Beschäftigten auf der Versammlung zu, dass es keine Schließung von Produktionsanlagen geben werde. Der Stahlstandort Eisenhüttenstadt sei nicht gefährdet, sagte Jacobs.

Ministerpräsident Woidke zuversichtlich

Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) war zur Betriebsversammlung gekommen. Der Deutschen Presse-Agentur sagte er, es gebe große Unsicherheit bei den Beschäftigten. Die Landesregierung werde gemeinsam mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat alles tun, damit die Entwicklung am Standort eine gute bleibe.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 22. März 2019 12:08 Uhr

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