Axel Springer wächst dank des Digitalgeschäfts

Axel Springer wächst dank des Digitalgeschäfts

Das Medienhaus Axel Springer hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr dank eines starken Digitalgeschäfts gesteigert.

Logo der Axel Springer AG vor Axel-Springer-Hochhaus

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Das Logo der Axel Springer AG vor dem Axel-Springer-Hochhaus.

Die Erlöse legten demnach um rund 4 Prozent auf 3,18 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am 07. März 2019 in Berlin mitteilte. Dabei trug im Grunde nur die Sparte Classified Media mit ihren Job- und Immobilienportalen mit einem Wachstum um rund 20 Prozent zum Umsatzanstieg bei. Das Geschäft der Nachrichtenmedien, zu der die Zeitungen «Bild» und «Welt» gehören, war leicht rückläufig.

Aktionäre können sich auf eine Dividende freuen

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte ebenfalls wie erwartet um 14 Prozent auf 737,9 Millionen Euro. Der um Zu- und Verkäufe bereinigte Gewinn stieg um 2,5 Prozent auf 335,7 Millionen Euro. Das Management plant 2018 eine Dividende von 2,10 je Aktie, nach 2 Euro im Vorjahr.

Für das laufende Jahr ist Axel Springer zurückhaltend

Der Medienkonzern rechnet mit einem Umsatzwachstum im niedrigen, einstelligen Prozentbereich. Die Prognose für das bereinigte organische Ebitda liegt im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Vorbörslich kamen die Zahlen nicht gut an, der Aktienkurs fiel um mehr als 3 Prozent.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. März 2019 09:22 Uhr

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