Lesara-Verkauf ist gescheitert

Lesara-Verkauf ist gescheitert

Fünf Jahre nach der ersten Online-Bestellung steht der Berliner Modehändler Lesara vor dem Aus. Der Verkauf des insolventen Online-Händlers ist gescheitert, wie Insolvenzverwalter Christian Graf Brockdorff am 01. Februar 2019 mitteilte.

Die Investorensuche für die Lesara AG sei im letzten Augenblick geplatzt. Nun werde mit etwa 50 Mitarbeitern in den nächsten Monaten noch der Lagerbestand verkauft. 20 weitere Beschäftigte wurden freigestellt.

Lesaras größter Standort war in Berlin

Fortgesetzt werden unterdessen die Geschäfte der Logistiktochter Lesara Logistics SE mit 80 Beschäftigten. Es gebe mehrere Kaufinteressenten für das Logistikzentrum in Erfurt, hieß es. Der 40-Millionen-Euro-Bau war erst im August eröffnet worden. Lesara hattte zu Hochzeiten insgesamt rund 350 Mitarbeiter in Berlin, Erfurt und Guangzhou (China), im November aber Insolvenz anmelden müssen. Die verbliebenen Beschäftigten der AG hatten vergangene Woche ihre Kündigung erhalten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 1. Februar 2019 20:58 Uhr

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