Bauen in Berlin und Brandenburg erheblich teurer

Bauen in Berlin und Brandenburg erheblich teurer

Bauherren in Berlin und Brandenburg müssen immer tiefer in die Tasche greifen. Der Neubau von Wohngebäuden in Berlin kostete 2018 im Durchschnitt 6,3 Prozent mehr als noch im Vorjahr. In Brandenburg sind die Kosten für Bauleistungen um 5,8 Prozent gestiegen.

Wohnungsbau

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Der Schatten eines Bauarbeiters ist auf einer Baustelle zu sehen.

Damit seien die Preise in Berlin so stark angestiegen wie seit der Wende nicht mehr, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag (14. Januar 2019) mit. In Brandenburg waren die Kosten für Bauleistungen 2018 um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das war der größte Anstieg seit elf Jahren.

Hoher Kostenanstieg bei Erdarbeiten

Grund für die Verteuerung sei der deutliche Preisanstieg bei Roh- und Ausbauarbeiten. Besonders sogenannte Erdarbeiten wie das Ausheben der Baugrube erhöhten sich in Berlin um 17,1 Prozent gegenüber 2017. Mit Abstand am stärksten stiegen die Preise in Brandenburg für Verbauarbeiten (28 Prozent).

Auch Handwerkerleistungen teurer

Aber nicht nur die Kosten beim Neubau ziehen an: Wer für Deckenanstrich oder Tapezieren den Handwerker rief, musste in Berlin im vergangenen Jahr 8 Prozent mehr Geld zahlen. In Brandenburg kletterten die Preise für Schönheitsreparaturen um 7,8 Prozent. Die Kosten für Straßenbau stiegen in Berlin um 11,5 Prozent und in Brandenburg um 9,5 Prozent.
Hausbau in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 14. Januar 2019 15:12 Uhr

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