Händler vs. Baukollegium: AG City für Hochhäuser am Ku'damm

Händler vs. Baukollegium: AG City für Hochhäuser am Ku'damm

Die Gewerbetreibenden in der Berliner City-West wollen die Hochhauspläne für das Karstadt-Areal um Ku'damm weiter unterstützen.

Hochhausprojekt am Kurfürstendamm

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03.12.2018, Berlin: Kai Ritzke, Architekt von Kerkan, Marg und Partner, erläutert bei der 72. Sitzung des Baukollegiums Berlin die mögliche Fassadengestaltung des Ku'damm-Ecks.

Es sei völlig unverständlich, dass das Berliner Baukollegium, ein beratendes Gremium der Bauverwaltung, den entsprechenden Projektentwurf des Karstadt-Eigentümers René Benko ablehne, kritisierte die Arbeitsgemeinschaft City am 06. Dezember 2018.
Das Baukollegium hatte sich am Montag gegen das Vorhaben ausgesprochen, bis zu drei Hochhäuser rund um das Karstadt-Warenhaus am Kurfürstendamm zu errichten. Der Maßstab sei nicht stimmig, der geplante Bereich für Einzelhandel mit bis zu 50 000 Quadratmetern «wahnsinnig aufgeblasen», sagte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. Dies sei «nicht die richtige Stelle» für eine neue Hochhaus-Ansammlung, wie sie etwa am Alexanderplatz geplant sei.
«Über die Anzahl der Türme und die Positionierung lässt sich sicherlich noch diskutieren», entgegnete der Vorstandsvorsitzende der AG City, Klaus-Jürgen Meier. «Die Pläne aufgrund der am Ku'damm vorherrschenden Traufhöhe komplett abzulehnen, ist für uns nicht nachvollziehbar.» Benkos Immobilienunternehmen Signa habe ein in sich stimmiges Konzept mit großer Nutzungsvielfalt vorgesehen. Der Verein AG City ist ein Zusammenschluss von Einzelhändlern, Dienstleistern und Kultureinrichtungen in dem Stadtviertel.
Baukräne
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 7. Dezember 2018 08:44 Uhr

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