Experten beraten über Hochhausprojekt am Kudamm

Experten beraten über Hochhausprojekt am Kudamm

Auf dem Karstadt-Grundstück am Kurfürstendamm in Berlin könnten schon bald zwei oder drei Hochhäuser entstehen. Je nach Variante wolle der österreichische Eigentümer René Benko dort 120 bis 150 Meter hohe Hotel- und Gewerbetürme bauen, wie die «Bild»-Zeitung und die «B.Z» (26. November 2018) berichteten.

Wohnungsbau

© dpa

Der Schatten eines Bauarbeiters ist auf einer Baustelle zu sehen. Foto: Jens Büttner/Archiv

Über das Projekt soll am Montag kommender Woche (03. Dezember) im Baukollegium diskutiert werden. Auf der Tagesordnung des Gremiums steht eine «städtebauliche Studie» zum Vorderhaus Kurfürstendamm 231, das ist die Adresse von Karstadt.

Baubeginn ab 2021?

Benkos Immobilien- und Handelsunternehmen Signa wollte zu den Plänen am Montag keine Stellung nehmen. «Kein Kommentar», sagte Signa-Sprecher Robert Leingruber auf Anfrage in Wien. Der zuständige Baustadtrat des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, Oliver Schruoffeneger, bestätigte den Zeitungen jedoch das Vorhaben: «In drei Jahren könnte Baubeginn sein.»

Karstadt-Filiale am Kudamm soll bleiben

Wie aus dem Umfeld des Projekts verlautete, soll die Karstadt-Filiale am Standort Kudamm erhalten bleiben. Das frühere Wertheim-Kaufhaus wurde 1969 bis 1971 erbaut. Das Grundstück erstreckt sich bis zur angrenzenden Augsburger Straße und zur Rankestraße. Im Baukollegium Berlin beraten sechs unabhängige Experten mit der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher Projekte von großer Bedeutung.
Kauf einer Eigentumswohnung
© dpa

Immobilien & Wohnen

Immobilien, Wohnungen und Wohnungssuche in Berlin plus Einrichtungstipps, Mietrecht, Haushaltsratgeber, Ideen für Balkon, Garten, Pflanzen und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 26. November 2018 16:14 Uhr

Weitere Meldungen