Mercedes-Benz montiert Antriebsmodule für E-Autos in Berlin

Mercedes-Benz montiert Antriebsmodule für E-Autos in Berlin

Mercedes-Benz will in seinem Berliner Werk künftig Antriebsmodule für Elektroautos montieren.

Mercedes-Stern

© dpa

Der Mercedes-Stern dreht sich auf einem Turm.

Anfang des nächsten Jahrzehnts sollen die Mitarbeiter in Marienfelde damit beginnen, wie das Unternehmen am 13. November 2018 ankündigte. «Wir sind stolz darauf, im Mercedes-Benz-Werk Berlin Teil der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars zu sein», sagte René Reif, Standortleiter in Berlin und Hamburg.

Beide Werke sollen eng zusammenarbeiten

Der Daimler-Konzern hatte schon 2015 mit dem Betriebsrat vereinbart, Berlin zum Standort für Komponenten zu entwickeln, die den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids senken. Dafür sollten über mehrere Jahre 500 Millionen Euro investiert werden.

Müller sieht «umweltpolitisch, aber auch industrie- und arbeitsmarktpolitisch ein gutes Signal»

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) nannte die Ankündigung «umweltpolitisch, aber auch industrie- und arbeitsmarktpolitisch ein gutes Signal». Die Entscheidung zeige noch einmal, «dass auch ein Unternehmen wie Mercedes-Benz den Industriestandort Berlin als geeigneten Platz für innovative technologische Investitionen würdigt».

EQ soll 2019 auf den Markt kommen

Schon Mitte 2019 soll das erste Fahrzeug der neuen Marke EQ auf den Markt kommen, ein rein batteriebetriebener Stadtgeländewagen. Er wird in Bremen gebaut, die Batterien kommen aus Kamenz bei Dresden. Erst später soll es neben Luxusautos auch Kompaktwagen geben, die weniger Strom verbrauchen.

Im Berliner Werk arbeiten um die 2500 Mitarbeiter

Derzeit gibt es von Daimler nur Fahrzeuge der Marke Smart als reine Elektroversionen, nicht aber von Mercedes-Benz. Die Kollegen im Berliner Werk mit seinen insgesamt 2500 Mitarbeitern sollen künftig 60 Bauteile zu Antriebsmodulen zusammensetzen. Betriebsratschef Michael Rahmel nannte die Ankündigung ein überzeugendes Signal.
McLaren Senna
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 13. November 2018 17:10 Uhr

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