Siemens will in Dynamowerk weniger Stellen streichen

Siemens will in Dynamowerk weniger Stellen streichen

Vom geplanten Stellenabbau in der Kraftwerkssparte von Siemens soll der Standort Berlin weniger stark betroffen sein als anfangs geplant.

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Hinter einige Fenstern ist am Eingang des Gasturbinenwerkes von Siemens Licht zu sehen (Archiv)

500 der 3400 in Deutschland bedrohten Arbeitsplätze sollen nun doch erhalten bleiben, teilte der Konzern am Montag (24. September 2018) mit. «Der niedriger ausfallende Stellenabbau liegt vor allem an der Weiterführung des Standortes in Görlitz und dem Erhalt einer Fertigung im Berliner Dynamowerk», hieß es zur Begründung. Eine künftige Stellenzahl für das Dynamowerk nannte Siemens nicht.

Gasturbinenwerk in Berlin gestärkt

Auch der Berliner IG-Metall-Bevollmächtige Klaus Abel konnte nicht sagen, wie viele Arbeitsplätze nun erhalten bleiben sollen. Klar sei jedoch, dass Siemens auf betriebsbedingte Kündigungen verzichte. Auch das Gasturbinenwerk in Berlin werde durch den Beschluss der Konzernspitze gestärkt, sagte Abel. Siemens hatte im November 2017 angekündigt, allein in Berlin 870 Stellen abbauen zu wollen, davon 570 im Dynamowerk.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 25. September 2018 08:52 Uhr

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