Berliner Spedition testet Elektro-Lastwagen

Berliner Spedition testet Elektro-Lastwagen

Der Einsatz von Elektro-Lastwagen in Speditionen wird in einem Projekt in Berlin ausprobiert.

Bis Ende 2019 werden bei DB Schenker drei E-Fahrzeuge unterschiedlichen Typs und Gewichts im Zusammenspiel mit einer Flotte herkömmlicher Diesel-Lkw getestet, wie die Bahn-Tochtergesellschaft am 13. Juni 2018 mitteilte. Die Berliner Niederlassung in der Nähe des Großmarkts habe sich für den Probebetrieb angeboten, weil sie nah an der Innenstadt und damit innerhalb der Reichweite der E-Lastwagen liege. Elektro-Lkw müssen relativ häufig Strom nachladen, verbrauchen aber nur die Hälfte der Energie eines Diesel-Lastwagens.

Über das Projekt "iHub"

Bei dem Projekt namens iHub berechnet ein Computer die besten Routen, damit die E-Transporter mit bis zu 18 Tonnen Gesamtgewicht nicht unterwegs Strom nachladen müssen. Anhand der Betriebsdaten sollen die Batterien effizient genutzt werden. Die Erfahrungen, die Kurier- und Paketzusteller mit elektrischen Lieferwagen bereits gemacht hätten, ließen sich kaum auf Speditionen mit schweren Lkw übertragen, hieß es. An dem Berliner Projekt beteiligt sind der Lkw-Hersteller Framo, das Softwarehaus PTV, das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme und das Institut für postfossile Logistik.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 13. Juni 2018