Händler irritiert: Dürfen Großmarkt nicht selbst betreiben

Händler irritiert: Dürfen Großmarkt nicht selbst betreiben

Die Händler am Berliner Großmarkt haben überrascht und irritiert auf das vorläufige Aus für ihr Vorhaben reagiert, die Zukunft des Areals in ihre eigenen Hände zu nehmen.

Das Logo des Berliner Großmarkts

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Das Logo des Berliner Großmarkts. Foto: Silas Stein/Archiv

«Es ist bedauerlich, dass mit dieser Absage eine zügige Entwicklung des Großmarktareals nun erschwert wird», sagte Dieter Krauß, der Sprecher der Interessengemeinschaft Lebensmittel- und Frischecluster Berlin, am Dienstag, den 20. März 2018. Er wolle weiter für den Plan werben.

Senat lehnt Initiative der Händler ab

Die Anbieter und Lieferanten von Obst, Gemüse, Fleisch, Blumen, Fisch, Meeresfrüchten und Molkereiwaren hatten sich zusammengetan, um ein Erbbaurecht für das Areal zu erwerben, um neue Gebäude zu errichten und Strukturen zu verbessern. Die Wirtschaftsverwaltung des Senats habe dies am Montag im Abgeordnetenhaus abgelehnt, teilte die Interessengemeinschaft mit. Man habe darüber aus der Presse erfahren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 20. März 2018