Springer-Verlag erreicht dank Digitalgeschäft Ziele

Springer-Verlag erreicht dank Digitalgeschäft Ziele

Für den Axel-Springer-Verlag zahlt sich der Ausbau des Internet-Geschäfts aus.

Axel Springer

© dpa

Die Springer Gruppe hat ihre Jahresbilanz vorgestellt.

Im vergangenen Jahr profitierte der vor allem für die Bild-Zeitung bekannte Verlag von einem starken Wachstum der Digitalgeschäfte wie Stellen- und Immobilienanzeigen im Netz. Der Umsatz legte im vergangenen Jahr um rund acht Prozent auf 3,56 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag, den 08. März 2018 in Berlin mitteilte.

Überschuss um neun Prozent höher

Unter dem Strich verdiente Axel Springer mit 378 Millionen rund 16 Prozent weniger als vor einem Jahr. Allerdings ist diese Größe durch einige Sondereffekte verzerrt. So hatte Springer im Jahr 2016 stark von der Gründung einer Tochter in der Schweiz sowie einem Verkauf einer Beteiligung profitiert. Im vergangenen Jahr brachte zwar der Verkauf von Bürogebäuden in Berlin etwas ein - insgesamt waren die Sondereffekte aber nicht so hoch. Bereinigt um Sondereffekte zog der Überschuss um rund neun Prozent auf 327,5 Millionen Euro an.

Aktie auf Rekordhoch

Der ebenfalls um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 8,5 Prozent auf 646 Millionen Euro zu. Die Dividende werde um zehn Cent auf 2 Euro erhöht. Zahlen und Dividende fielen damit im Großen und Ganzen wie erwartet aus. Die im MDax notierte Aktie ist im bisherigen Jahresverlauf um elf Prozent gestiegen und hatte erst Ende Februar mit 74,40 Euro ein Rekordhoch erreicht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 8. März 2018