Mehr als 1500 Gegenstände aus Air-Berlin-Besitz versteigert

Mehr als 1500 Gegenstände aus Air-Berlin-Besitz versteigert

Bei der ersten Online-Versteigerung für Inventar der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin haben mehr als 1500 Gegenstände einen Käufer gefunden.

Versteigerung von Air-Berlin-Erinnerungsstücken

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Das Modell eines Air Berlin-Flugzeuges ist in einer Lagerhalle ausgestellt. Foto: Marcel Kusch/Archiv

Knapp 13.000 Gebote aus 45 Ländern seien eingegangen, teilte Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Montag, den 05. Februar 2018 in Berlin mit. Den Gesamterlös der Auktion nannte er nicht. Die Insolvenzordnung verbiete dies, das gesamte Insolvenzverfahren sei nicht öffentlich, erklärte dazu ein Sprecher Flöthers.

Weitere Air-Berlin-Auktionen im Februar

Nach dem Ende der 17-tägigen Versteigerung am Freitag (02. Februar 2018) hatte das Hamburger Auktionshaus Dechow den Erlös auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Ein Boeing-737-Flugzeugmodell im Maßstab 1:5 ging für 7800 Euro an einen neuen Besitzer. Bis zum 16. Februar sind drei weitere Auktionen mit Erinnerungsstücken von Air Berlin geplant.

Erlös der Versteigerungen fließt in Insolvenzmasse

Das eingenommene Geld fließt in die Insolvenzmasse und kommt damit den Gläubigern zugute. Es dürfte vorrangig für die Rückzahlung eines KfW-Darlehens an Air Berlin verwendet werden. Um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten, hatte der Bund im August für den Überbrückungskredit in Höhe von 150 Millionen Euro gebürgt. Davon waren Mitte Januar erst 61 Millionen Euro zurückgezahlt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. Februar 2018