Durchwachsenes Wetter zum Ende der Berliner Freibadsaison

Durchwachsenes Wetter zum Ende der Berliner Freibadsaison

In einigen Berliner Bädern geht die Freibadsaison am Sonntag zu Ende. Jedoch bringt das Wetter keine guten Bedingungen für einen optimalen Saisonabschluss in die Hauptstadt. Das geht aus der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Demnach ist zwar mit Höchsttemperaturen zwischen 22 und 25 Grad zu rechnen, das jedoch bei Schauern und Gewittern.

Wer trotzdem noch ein paar Runden im Wasser unter freiem Himmel drehen möchte, hat an diesem Wochenende zum letzten Mal die Chance in den Sommerbädern am Insulaner (Steglitz), im Humboldthain (Gesundbrunnen) und in Neukölln sowie am Strandbad Wannsee. Über den Sonntag hinaus geöffnet haben dann noch die Sommerbäder in Kreuzberg (bis 19. September) und am Olympiastadion (bis 30. September). Auch in Lichterfelde bleibt das Sommerbad bis Ende des Monats geöffnet - jedoch täglich von der Wetterlage abhängig. Die Strandbäder Grünau und Plötzensee sind ebenfalls noch bis zum 30. September geöffnet.
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© Beate Wätzel

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Wie die sich nun dem Ende zuneigende Saison konkret in Zahlen gelaufen ist, ist noch unklar. Ausgewertet und veröffentlicht wird bei den Berliner Bäderbetrieben erst, nachdem das letzte Sommerbad geschlossen hat. Noch Mitte vergangenen Monats schätzte eine Sprecherin der Betriebe den Saisonverlauf bis dato als gut ein. Das hänge auch damit zusammen, dass die Gäste im zweiten Sommer mit Corona eine gewisse Routine entwickelt und sich an die Regeln gewöhnt hätten. In der Saison des vergangenen Jahres zog es 1 019 000 Besucher in die Berliner Sommerbäder.
Während in den Freibädern für dieses Jahr langsam die Lichter ausgehen, rücken die Hallenbäder wieder in den Fokus. Ab Samstag können dort mehr Besucher rein als bisher. Grund ist die jüngste Berliner Infektionsschutzverordnung, die kein Abstandhalten in Schwimmhallen mehr vorsieht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 11. September 2021