Jede Gießkanne zählt: Senat ruft Bezirke zum Bewässern auf

Jede Gießkanne zählt: Senat ruft Bezirke zum Bewässern auf

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat alle Bezirksämter eindringlich dazu aufgerufen, zusätzliches Geld bei der anhaltenden Trockenheit für die Bewässerung von Pflanzen einzusetzen. In den Haushaltsverhandlungen sei es erstmals gelungen, knapp 50 Millionen Euro für mehr Grünflächenpflege, Baumpflege und Neupflanzungen bereitzustellen. Von der Gesamtsumme im Doppelhaushalt stünden den Bezirken allein im Jahr 2020 zusätzliche Mittel in Höhe von rund 22 Millionen Euro zur Verfügung. Damit sei die Grundlage für die Bezirke geschaffen, auch in der Coronakrise mit den Herausforderungen der Wetterlage umzugehen, teilte die Senatsverwaltung mit.

Rasensprenger

© dpa

Die Wassertropfen eines Rasensprengers erzeugen eine Lichtreflexion in Regenbogenfarben.

In Berlin hat es im März und April wochenlang kaum geregnet. Die anhaltende Trockenheit ist nach den beiden zurückliegenden Jahren mit Hitzesommern und langen Dürreperioden ein sehr ernstes Problem für das Berliner Stadtgrün.
Senatorin Regine Günther (Grüne) bedankte sich bei den vielen privaten Initiativen und bei Naturschutzverbänden, die über Aufrufe und Aktionen für die zusätzliche Bewässerung des Berliner Stadtgrüns werben. «Es ist wichtig für die Stadt, dass die private Initiative zu den Anstrengungen von Senat und Bezirken hinzukommt. Jede Gießkanne voller Wasser zählt.» Zusätzlich könne auch die Berliner Stadtreinigung mit weiteren Bewässerungsleistungen beauftragt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 22. April 2020