Herbst in Berlin und Brandenburg sonniger als üblich

Herbst in Berlin und Brandenburg sonniger als üblich

Der Herbst in Berlin und Brandenburg war vergleichsweise sonnig und warm. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mitteilte, war Berlin mit im Schnitt 11,1 Grad Celsius das wärmste Bundesland Deutschlands. Die Temperatur lag deutlich über dem langjährigen Mittel in Berlin von 9,5 Grad. Auch die Sonne zeigte sich mit annähernd 350 Stunden länger als üblich (315 Stunden).

Herbstsonne im Regierungsviertel in Berlin

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Herbstsonne im Regierungsviertel in Berlin.

In Brandenburg lag die Durchschnittstemperatur von 10,7 Grad laut DWD ebenfalls über dem langjährigen Schnitt (9,2 Grad). Es war den Angaben nach das zweitwärmste Bundesland. Mit 345 Stunden gab es mehr Sonne als im Durchschnitt (316 Stunden). Die Wetterexperten bescheinigten sowohl Berlin als auch Brandenburg einen trockenen Herbst.
In beiden Ländern habe es etwa 150 Liter Regen pro Quadratmeter gegeben. Das war nach DWD-Angaben zwar mehr als die jeweiligen langjährigen Mittel in den beiden Ländern, aber weniger als in diesem Jahr in vielen anderen Regionen Deutschlands. Am Samstag endet der Herbst nach meteorologischer Definition, kalendarisch erst am 21. Dezember.
Deutschlandweit war der Herbst 2019 ebenfalls etwas zu warm. Die rund 2000 Messstationen verzeichneten mit rund 205 Litern pro Quadratmetern überdurchschnittlich viel Regen. Es regnete rund elf Prozent mehr als üblich. Etwa im Mittel lag die Sonnenscheindauer mit 315 Stunden. Insgesamt war der Herbst laut DWD «recht durchschnittlich».
Herbst in Berlin 2015
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 29. November 2019