Wetterbilanz: Berlin von extremen Niederschlägen geprägt

Wetterbilanz: Berlin von extremen Niederschlägen geprägt

Das Wetter in Berlin war im zu Ende gehenden Jahr mit vereinzelten Starkregen, Hagel und Blitzen von Extremen geprägt.

Regenwetter in Berlin

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Wetterbilanz: Berlin von extremen Niederschlägen geprägt.

Das geht aus dem Schadensrückblick des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor, der am 13. Dezember 2018 veröffentlicht wurde. Während im Januar vereiste Straßen zu etlichen Unfällen führten, gab es im April zahlreiche Überschwemmungen nach Gewittern. Ein Blitzschlag setzte sogar das Silo einer Biogasanlage in Brand.

Heftige Gewitter, Überschwemmungen und Hagel im Juni und Juli

Der Flugbetrieb musste teilweise für mehrere Stunden unterbrochen werden. Die Autobahn 100 wurde im Juli wegen Überflutung gesperrt, während an einer U-Bahnstation durch eindringendes Wasser ein Stück der Deckenverkleidung herunterfiel.

Großbrand bei Berlin im August

Im Folgemonat August verursachten Blitzschläge mehrere Brände und Störungen im S-Bahnbetrieb. Ein Großbrand in einem Waldgebiet nahe Berlin zwang 600 Bewohner, ihre Häuser zu verlassen.

30 000 Wetterwarnungen deutschlandweit in 2018

Der DWD zieht einmal im Jahr Bilanz über deutschlandweite Schäden durch extreme Wetterlagen. In diesem Jahr fielen in der Bundesrepublik vor allem die starke Trockenheit und Fälle von extremen Niederschlägen auf. Über 30 000 Mal gab der DWD in diesem Jahr eine Wetterwarnung heraus.
Kirschblüten Norwegerstraße
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 14. Dezember 2018