Sorge um Pegelstand der Spree

Sorge um Pegelstand der Spree

In den nächsten Wochen entscheidet sich, ob und wie der Pegel der Spree durch Wassernachschub gehalten werden kann.

Segelboot auf der Spree

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Ein Segelboot fährt auf der Spree. Im Hintergrund sind der Fernsehturm und das Allianzhochhaus zu sehen.

Zunächst kommen am 22. Oktober 2018 Vertreter aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und des Bundes zu Beratungen zusammen, eine Entscheidung werde aber erst für Anfang November erwartet, sagte Derk Ehlert aus der Berliner Umweltverwaltung am Freitag. Bisher tragen Einspeisungen aus Speichern und Talsperren in Brandenburg und Sachsen dazu bei, dass der Wasserstand konstant gehalten werden kann.

«Die Spree dümpelt rückwärts»

Nach monatelanger Trockenheit ist der Wassernachschub bereits so gering, dass die Fließrichtung der Spree sich teilweise umgekehrt hat: «Die Spree dümpelt rückwärts», sagte Ehlert. An manchen Stellen könne nicht mehr von einem fließenden Gewässer die Rede sein. Zumindest bis Ende des Monats sollen die Wasserreserven noch ausreichen, danach droht aber eine Schließung der Schleusen, wie in der Vorwoche bekannt geworden war. Die Schifffahrt müsste dann eingestellt werden. Die Trinkwasserversorgung ist nicht gefährdet.

Noch ist kein Regen in Sicht

Nach ausgedehnten Regenfällen, die zur Entspannung der Lage nötig wären, sieht es auch in den nächsten Tagen nicht aus: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert nur vereinzelt oder zeitweise etwas Regen. Sinkende Temperaturen bedeuten aber immerhin, dass weniger Spreewasser verdunstet.
Frühling 2015
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 19. Oktober 2018