Mehr als 120 Namen für Hochs und Tiefs 2019 stehen fest

Mehr als 120 Namen für Hochs und Tiefs 2019 stehen fest

Schönes Wetter wird 2019 mit weiblichen Vornamen wie Birgida oder Leonore verbunden sein. Tiefdruckgebiete werden männliche Vornamen wie Pirmin oder Janno tragen. Wer seinen Namen auf einer Wetterkarte finden will, kann Pate werden. Mehr als 120 gibt es bereits.

Gewitter über Berlin

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Blitze zucken über den Himmel von Berlin. Im Vordergrund ist der Funkturm am Messegelände zu sehen. Foto: Matthias Balk/Archiv

Berlin (dpa/bb) - Eine Woche nach dem Verkaufsstart der Wetterpatenschaften stehen bereits über 120 Namen für Hochs und Tiefs im kommenden Jahr fest. Sie heißen Birgida, Leonore, Pirmin oder auch Janno. «Wir sind mit dem Wetterpatenstart für 2019 sehr zufrieden», sagte Thomas Dümmel vom Team Wetterpate der Freien Universität Berlin der Deutschen Presse-Agentur. «Wir freuen uns, auch einen bekannten Meteorologen unter den Paten zu haben. Donald Bäcker bekommt das erste Tief Donald im Jahr 2019 von seinen Kollegen geschenkt», sagte Dümmel. Bäcker ist als Fernseh-Moderator einer Wettersendung bekannt.
Das FU-Institut für Meteorologie vergibt seit 1954 Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete, die das Wetter in Mitteleuropa beeinflussen. Wetterdienste und Medien veröffentlichen diese Namen, die auf zahlreichen Wetterkarten erscheinen. Hochs tragen demnach im kommenden Jahr weibliche und Tiefs männliche Vornamen - dies wechselt jährlich. Ein Hoch kostet 299 Euro, ein Tief 199 Euro, jeweils plus Mehrwertsteuer.
Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Wetterpatenschaften kann nach eigenen Angaben die studentische Wetterbeobachtung an der Station Berlin-Dahlem fortgesetzt werden. Mit dem Geld unterstützen die Paten die Wetterbeobachtung in Berlin-Dahlem und die Studenten in ihrer praxisnahen Ausbildung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 19. September 2018