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Hinweise zu Hygiene- und Abstandsregeln die Pflicht zum Tragen von medizinischen Mund-Nasen-Masken und Testpflicht

Menschen bei der Arbeit, soziales Distanzierung
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Hinweise zur Hygiene

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Infoblatt: Risiko einer Coronavirus Infektion reduzieren

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Hinweise zur Nutzung des Aufzugs

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Informationen durch Kursleitende

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Hygienekonzept

Hygienekonzept für die Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs unter Pandemiebedingungen (basierend auf dem Rahmenkonzept des DVV zur Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs in den Volkshochschulen vom 07.05.2020)

Einleitung

Die Kursleitenden werden zur Einhaltung der getroffenen Regelungen durch einen entsprechenden Zusatz zum Honorarvertrag vertraglich verpflichtet.
Alle Kursleitenden und Teilnehmer*innen sowie alle weiteren Besucher*innen der Volkshochschule sind über die nachstehenden Regeln hinaus gehalten, die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden und des Robert Koch-Instituts (RKI) zu beachten.
Die nachstehend für das VHS-Gebäude formulierten Regeln gelten auch für die in externen Lehrstätten stattfindenden Kurse und Veranstaltungen, unter zusätzlicher Beachtung der dort geltenden Vorschriften.

Allgemeine Regeln

Keinen Zutritt in die Volkshochschule haben alle Personen, auf die eines der folgenden Merkmale zutrifft: – positiv auf SARS-CoV-2 getestet oder als positiv eingestuft bis zum Nachweis eines negativen Tests
- vom Gesundheitsamt aus anderen Gründen (z. B. enge Kontaktpersonen) angeordnete Quarantäne.
• Kursteilnehmer*innen und Kursleitenden wird dringend empfohlen, bei nicht abgeklärten Symptomen, die mit SARS-CoV-2 in Verbindung stehen könnten, wie z. B. eine Atemwegserkrankung, Fieber oder Geschmacks-/Geruchsverlust, nicht am Unterricht teilzunehmen bzw. nicht zu unterrichten.
Die Mitarbeiter*innen der Volkshochschule sind berechtigt, Kursleitenden mit Symptomen einer Atemwegserkrankung das weitere Unterrichten zu untersagen sowie Teilnehmer*innen mit solchen Symptomen von der weiteren Teilnahme am Unterricht auszuschließen. Zum Ausschluss von Teilnehmer*innen sind auch Kursleitende berechtigt und angehalten, nach Möglichkeit in Abstimmung mit zuständigen Mitarbeiter*innen der Volkshochschule.
• Das Kommunikations- und Verwaltungsgeschehen wird soweit wie möglich kontaktarm (digital oder telefonisch) abgewickelt, einschließlich Beratung. Anmeldungen durch die Teilnehmer*innen sollen möglichst schriftlich oder digital erfolgen.
• Der Aufenthalt in den Gebäuden ist auf den notwendigen Zeitraum zu beschränken. Das Haus ist unmittelbar vor Kursbeginn zu betreten. Nach Kursende sollen Teilnehmer*innen und Kursleitende das Gebäude zügig verlassen, nicht verweilen.
• In den Eingangsbereichen des Gebäudes werden die Besucher*innen auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sowie das Tragen einer FFP2-Maske durch entsprechende Aushänge hingewiesen und ggf. angesprochen.

Testpflicht für Kursleitende und Teilnehmende

• Es besteht eine Testpflicht für Teilnehmende und Kursleitende (bei mehr als 9 Teilnehmende je Kurs), in Bewegungs-, und Entspannungskursen. Der Test ist in einem offiziellen Point-of-Care-Antigen-Testzentrum kostenfrei durchzuführen, Selbsttests sind nicht zulässig. Der Testnachweis darf maximal 24 Stunden zurückliegen.
• Kursleitende sind verpflichtet, zweimal wöchentlich ein negatives Testergebnis nachzuweisen, erfolgt die Tätigkeit lediglich an einem Tag der Woche, ist lediglich ein negativer Test zum Tag der Tätigkeit nachzuweisen. Testergebnisse sind für die Dauer von 4 Wochen aufzubewahren.
• Kursteilnehmende haben zur berechtigten Teilnahme am Kurs, an der Prüfung (mit mehr als 9 Teilnehmenden und in Bewegungs-, und Entspannungskursen,) ein negatives Testergebnis nachzuweisen. Kommen Lerngruppen mehrmals wöchentlich im gleichen Personenkreis zusammen, so ist der Nachweis eines negativen Testergebnisses von den Teilnehmenden lediglich an zwei nicht aufeinander folgenden Unterrichtstagen zu erbringen.
• Eine Testpflicht und der Nachweis eines negativen Tests entfallen für folgende Personen:
1. Geimpfte Personen, die mit einem von der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff gegen Covid-19 geimpft sind und deren letzte erforderliche Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt,
2. Genesene Personen, die ein mehr als sechs Monate zurückliegendes positives PCR-Testergebnis auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen können und die mindestens eine Impfung gegen Covid-19 mit einem von der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff erhalten haben und deren letzte Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt, sowie
3. Genesene Personen, die ein mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegendes positives PCR-Testergebnis auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen können.
• Wird die Testpflicht (bei Kursen mit mehr als 9 Teilnehmenden) nicht erbracht, ist die Leitung eines Kurses bzw. ist die Teilnahme am Kurs nicht möglich.

Persönliche Hygieneregeln

• Abstand halten:
▪ mindestens 1,5 m – während des Unterrichts und im gesamten Gebäude, einschließlich der Sanitäranlagen.
▪ Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
▪ Ansprachen Auge-in-Auge/mit geringem Abstand vermeiden.
• Händehygiene mit Flüssigseife und Einmalhandtüchern (werden in den Sanitärräumen und ggf. in den Kursräumen vorgehalten). Spender zur Händedesinfektion in den Eingangsbereichen nutzen
• In allen Verkehrsflächen und Räumen des Gebäudes ist eine FFP2-Maske zu tragen. Das gilt für Besucher*innen, Kursteilnehmer*innen, Kursleitende und Mitarbeiter*innen.Teilnehmer*innen und Kursleitende werden vorab auf die Maskenpflicht hingewiesen. Auf die richtige Handhabung der FFP2-Maske ist zu achten, da sonst das Ansteckungsrisiko erhöht wird.
• Die Husten- und Niesetikette sind einzuhalten: Husten und Niesen in die Armbeuge.
• Mit den Händen nicht in das Gesicht fassen (v. a. keine Schleimhäute berühren).
• Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen (Ellbogen etc. nutzen).
• Kein Verzehr von Lebensmitteln in den Verkehrsbereichen und Seminarräumen.

Gebäude- und Raumhygiene

• Abstandsmarkierungen werden in Wartebereichen angebracht (ggf. auch in Sanitärbereichen).
• Wegeleitsystem im gesamten Gebäude
▪ Es besteht Rechtsverkehr.
• Zutritts- und Nutzungsbeschränkungen:
▪ Zutritt zu kleinen Räumen oder engen Verkehrsflächen wird immer nur einer Person gewährt.
▪ Aufenthalts-/Sozialräume stehen nicht zur Nutzung zur Verfügung.
• Husten-/Spuckschutzwände werden im Servicebüro, der Kasse sowie ggf. bei sonstigen Beratungsgesprächen aufgestellt.
• Tische/Bestuhlung in Unterrichtsräumen wird wie folgt vorbereitet: mindestens 1,5 Meter Abstand zwischen allen Plätzen Einzeltische möglichst frontale Sitzordnung
• Die Öffnung der Kursräume erfolgt rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn (Vermeidung von Ansammlungen vor den Räumen).
• Alle Räume (Kursräume, Flure, Büros) werden mehrmals täglich gründlich gelüftet (Stoßlüftung, Querlüftung). Räume ohne Möglichkeit zum gründlichen Lüften werden für den Unterricht nicht genutzt.
• Jacken und Mäntel sind von Teilnehmer*innen an ihrem Sitzplatz zu halten. Damit soll der Kontakt der Kleidung mehrerer Personen und die Verletzung der Abstandsregelungen an den Garderoben vermieden werden. Bei Kursen ohne Sitzplatz (z. B. Tanzkurse) sind in Absprache mit der Kursleitung individuelle Ablagen zu wählen, die diese Anforderungen erfüllen.
• Die Reinigung der Einrichtung durch die Reinigungskräfte erfolgt täglich. Die Reinigungspläne für die Unterhaltreinigung sind ggf. pandemiegerecht zu aktualisieren. Folgende Areale sind besonders gründlich zu reinigen oder zu desinfizieren: Sanitärräume Türklinken und Griffe (z. B. Schubladen- und Fenstergriffe) sowie Umgriffe der Türen Tische, Stühle Handläufe Lichtschalter
• Tische, ggf. Stuhlarmlehnen sowie Türklinken in den Unterrichtsräumen sind vor und/oder nach jedem Kurstermin zu reinigen. Die Volkshochschule stellt den Kursleitenden und Teilnehmer*innen die benötigten Reinigungs-/Desinfektionsmittel zur Verfügung.
• Für Computertastaturen und –mäuse sowie andere von mehreren Personen genutzte Unterrichtsmittel werden geeignete Reinigungs-/Desinfektionszyklen bereitgestellt.
• Die Nutzung des Aufzugs ist nur einzeln und vorwiegend für mobilitätseingeschränkte Personen zulässig (entsprechende Hinweisschilder werden angebracht).

Angebots- und Personalplanung

• Für alle Kursangebote wird geprüft, ob sie unter Einhaltung der in der jeweils aktuellen Eindämmungsmaßnahmenverordnung festgelegten Distanz- und Hygieneregeln durchgeführt werden können. Die Kurskonzepte werden pandemiebezogen überprüft und ggf. modifiziert. Sie werden von den Kursleitungen zur Abstimmung und Bestätigung vorgelegt.
• In den Raumnutzungskonzepten ist für jeden Raum die maximale Belegungszahl, abhängig von der Raumgröße und der Nutzungsart, pandemiegerecht neu definiert.
• Kursbeginn und –ende sowie Pausen werden nach Möglichkeit mit zeitlicher Staffelung (zeitversetzt) geplant, um Personenansammlungen in Fluren, auf Treppen und in den Räumen zu vermeiden. Pufferzeiten zwischen den Unterrichtsstunden werden vorgesehen, um ausreichend lüften zu können.
• Alternative Kursformate werden geprüft und wenn möglich durchgeführt: Angebote oder Angebotsteile nach Möglichkeit im Freien durchführen Gruppen aufteilen und in verschiedenen Räumen zeitgleich oder abwechselnd (wöchentlich rotierend oder im Schichtbetrieb) unterrichten. Einbindung/Aufbau digitaler Vermittlungsformen (blended learning, Onlinekurs).
• Für Bewegungskurse und ähnliche Angebote sind gesonderte Regelungen getroffen worden (s. Unter 7.).
• Für die Nutzung externer Räume (Schulen, Stadtteilzentren, andere Kooperationspartner etc.) werden die Umsetzung von Schutzmaßnahmen gemeinsam und rechtzeitig abgestimmt.

Unterrichtsgestaltung

• Die Anwesenheit der Teilnehmer*innen wird in den Teilnahmelisten korrekt dokumentiert, um ggf. Infektionsketten nachverfolgen zu können.
• Kontaktlose Umgangs- und Sozialformen. Auf jeglichen Körperkontakt (wie Händeschütteln oder etwa bei Hilfestellungen/Korrekturen im Unterricht) wird verzichtet.
• Partner- und Kleingruppenarbeit wird nur unter Einhaltung der Abstandsregel durchgeführt.
• Während des Unterrichts müssen Kursleitende und Teilnehmende eine FFP2-Maske tragen.
• Gemeinsame Nutzung und Austausch von Arbeits- und Unterrichtsmitteln, Sportgeräten, Werkzeugen, Maschinen, Hilfsmitteln und Materialien ist zu vermeiden.
• Durchmischung mit anderen Gruppen (z. B. in den Pausen) vermeiden.
• Die Pausen sind möglichst im Freien zu verbringen.

Besonderheiten für bestimmte Angebotsbereiche

  • Bei Kursen im Freien, in denen es zu sportlicher Betätigung, körperlich anstrengender Bewegung und direktem Körperkontakt kommt, entfallen Testpflicht und Abstsandsregeln.
  • Bei Kursen in gedeckten Sportanlagen, fittness-und Tanzstudios besteht die Testpflicht weiterhin und entfällt die Abstandsregel.