Arbeitsmarktintegration nun auch im Fokus der Berliner Volkshochschulen

Gutcert

Die Berliner Volkshochschulen haben Ihren Entschluss verwirklicht, in Fragen des Qualitätsmanagements sowie der Arbeitsmarktorientierung verstärkt zusammenzuarbeiten.

Die „Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung“ (AZAV) regelt die Zulassungsvoraussetzungen für Bildungsträger, in bestimmten Bereichen des Sozialgesetzbuchs definierte Maßnahmen der Arbeitsförderung durchzuführen und entsprechend mit der Agentur für Arbeit abzurechnen.

Die Volkshochschulen als etablierte Träger der öffentlichen Erwachsenenbildung sind seit jeher auch in der beruflichen Bildung aktiv und leisten insbesondere in den letzten Jahren einen enormen Beitrag zur sprachlichen Integration von eingewanderten Menschen. Außer der Sprach-, Integrations- und Erstorientierungskursen werden zunehmend auch Maßnahmen der berufssprachlichen Bildung durchgeführt. Eine Erweiterung dieser Aktivitäten um ausgewählte Maßnahmen der Arbeitsförderung bietet sich somit an.

Seit Februar 2018 ist auch die Volkshochschule Lichtenberg zugelassener Träger, um Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung, der Berufswahl und -ausbildung sowie Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung nach den Vorgaben des Sozialgesetzbuchs durchzuführen.

Die Erwachsenenbildung im kiez- und bürgernahen offenen Programm bleibt gleichwohl Schwerpunkt in der Arbeit der Berliner Volkshochschulen.