Berliner Volkshochschulen jetzt verstärkt in der Arbeitsmarktintegration aktiv

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Die Berliner Volkshochschulen haben ihren Entschluss verwirklicht, in Fragen des Qualitätsmanagements sowie der Arbeitsmarktorientierung verstärkt zusammenzuarbeiten.

Die Bezirksstadträtin für Finanzen, Umwelt, Kultur und Weiterbildung, Clara Herrmann, informiert, dass In einigen Monaten intensiver Vorbereitung Prozesse und Standards gemeinsam verfasst und umgesetzt wurden, so dass nach nur einem Jahr nach der gemeinsamen „Committed to Excellence“- Qualitätstestierung nun die Anerkennung nach „AZAV“ erwirkt werden konnte.

Die „Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung“ (AZAV) regelt die Zulassungsvoraussetzungen für Bildungsträger, in bestimmten Bereichen des Sozialgesetzbuchs definierte Maßnahmen der Arbeitsförderung durchzuführen und entsprechend mit der Agentur für Arbeit abzurechnen.

Die Volkshochschulen als etablierte Träger der öffentlichen Erwachsenenbildung sind seit jeher auch in der beruflichen Bildung aktiv und leisten insbesondere in den letzten Jahren einen gewaltigen Beitrag zur sprachlichen Integration von eingewanderten Menschen. Außer Sprach-, Integrations- und Erstorientierungskursen werden zunehmend auch Maßnahmen der berufssprachlichen Bildung durchgeführt. Eine Erweiterung dieser Aktivitäten um ausgewählte Maßnahmen der Arbeitsförderung bietet sich somit an.

Die Erwachsenenbildung im kiez- und bürgernahen offenen Programm bleibt gleichwohl der Schwerpunkt in der Arbeit der Berliner Volkshochschulen.