MuseumsModerator

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Lehrgang: Moderieren im Museum

Zielgruppe:
Der Lehrgang Moderieren im Museum ist berufsbegleitend konzipiert. Er ist vor allem für Museumspädagog_innen, Kunst- und Kulturvermittler_innen, Stadtführer_innen und Ausstellungsmacher_innen entwickelt worden, die ihre bisherige Arbeit mit neuen praktischen Erfahrungen und systematischen Reflexionen vertiefen und erweitern wollen. Er ist auch gut geeignet für Multiplikator_innen, die an Bildungsmöglichkeiten des Museums für Erwachsene interessiert sind und interdisziplinäres Arbeiten bevorzugen.

Kursleitung:
Die Dozent_innen sind in unterschiedlichen museumsrelevanten Fachgebieten wissenschaftlich ausgebildet, sie verfügen über langjährige Erfahrung auf den Gebieten des Vermittelns, des Kuratierens und der Rhetorik. Damit gewährleistet der Lehrgang Vielseitigkeit und Qualität.

Inhalte:
Im Mittelpunkt steht die Anwendung der spezifischen Didaktik verschiedener Museumssparten, zum Beispiel Kunst, Geschichte, Technik, und der aktivierenden Methoden partizipativer Museumsführungen. Im Lehrgang erarbeiten sich die Teilnehmenden die notwendigen Fähigkeiten zur Moderation von Besuchergruppen: Sie lernen, Museums- und Ausstellungsgespräche fachgerecht zu planen; sie trainieren, in Auseinandersetzung mit musealen Objekten und Themen Besucher_innen zum kommunikativen Austausch untereinander anzuregen, Gespräche in Gang zu halten und ihre Inhalte zu vertiefen. Auch die Bewältigung schwieriger Kommunikationssituationen gehört zu den Trainingsinhalten.

Termine:
Der Lehrgang findet von November bis April statt. Die ca. 168 Unterrichts-Stunden mit ausgiebigen Praxisphasen in neun Museen sind auf vier Monate verteilt. Daran schließt sich die Prüfung an. Im schriftlichen Teil (Hausarbeit) erarbeiten die Kandidat_innen einen Rundgang in einem gewählten Museum. Im praktischen Teil moderieren sie daraus eine Sequenz vor Ort.

Abschluss:
Die erfolgreiche Prüfung wird mit dem Zertifikat MuseumsModerator/MuseumsModeratorin bescheinigt.

Kosten:
Der Lehrgang kostet 729,44 € (ermäßigt 449,72 €), zahlbar in zwei Monatsraten.
Zusätzlich ist eine Mitgliedschaft im Deutschen Museumsbund für 65,00 € nötig (Änderungen vorbehalten).

Der Lehrgang folgt den Empfehlungen des Deutschen Museumsbunds und des Bundesverbandes Museumspädagogik.
Weitere Informationen erhalten Sie bei einem Informationstermin vor Beginn eines Lehrgangs.

Inhaltliche Fragen beantwortet gerne auch die Leiterin des Lehrgangs Christiane Schrübbers.
E-Mail an Christiane Schrübbers

Anmeldung zum Lehrgang “Moderieren im Museum”
Die Zahlung des Entgelts ist nur über Lastschrifteinzug möglich.
Auf Wunsch erfolgt die Abbuchung von Ihrem Konto in zwei Monatsraten. Die 1. Rate wird zum 1.11, die 2. Rate zum 1.12. von Ihrem Konto abgebucht. (Änderungen vorbehalten).

Bitte beachten Sie, dass bei einer Online-Anmeldung keine Ratenzahlung möglich ist.
Nutzen Sie bitte das Formular, das Sie auf unserer Webseite herunterladen können und lassen Sie uns dieses mit einem entsprechenden Vermerk schriftlich zukommen.
Eine Anmeldung ist auch persönlich im Anschluss an den Informationstermin möglich. Maximal 16 Personen können am Lehrgang teilnehmen.

Arbeitnehmer_innen können Bildungsurlaub beantragen.

Ablauf des Lehrgangs "Moderieren im Museum"

Beispiel. Änderungen vorbehalten.

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Seminar: Arbeit mit Schulklassen im Museum

Zielgruppe:
Die Fortbildung ist gedacht für zertifizierte MuseumsModerator_innen und Mitarbeiter_innen der Museumspädagogik in Geschichts- und Kunstmuseen, die regelmäßig mit Lernenden (Klasse 1 bis 13) arbeiten. Sie vermittelt grundlegende Kompetenzen für den erfolgreichen Umgang mit Schulklassen am Lernort Museum: Geschichtsunterricht hat das Ziel, sowohl historische Fakten als auch Methoden des Wissenserwerbs, der Urteilsbildung und der Kritikfähigkeit zu vermitteln, Geschichtsmuseen stellen eine scheinbar eindeutige Vergangenheit aus und zeigen Sachzeugnisse dieser Vergangenheit. Die Verfügbarkeit, Anordnung und Gewichtung von Exponaten beeinflusst dabei nicht unwesentlich, was BesucherInnen als „Geschichte“ sehen.
Kunstmuseen folgen zumeist einer kunsthistorischen Sammlungs- und Ausstellungspraxis, das Schulfach Kunst wird dagegen von der praktischen Kunst dominiert. Da die Kunst einer Epoche immer auch Spiegel ihrer jeweiligen Gesellschaft ist, lassen sich im Kunstmuseum häufig Anknüpfungspunkte zu anderen Schulfächern wie Geschichte, Sachkunde, Deutsch, Lebenskunde, Ethik und Religion finden.

Inhalte:
Die Teilnehmer_innen des Seminars lernen, den Berliner Rahmenlehrplan beispielhaft für sich zu nutzen, loten interdisziplinäre Anknüpfungspunkte zu verschiedenen Unterrichtsfächern aus und entwickeln fundierte und altersgerechte Vermittlungskonzepte für unterschiedliche Klassenstufen.
In der Fortbildung werden die allgemeine und die Fachdidaktik (Geschichte und Kunst) der Schule einerseits und des Museums andererseits dargestellt, die spezifischen Methoden der moderierenden Museumspädagogik eingeübt sowie das nötige Zusatzwissen wie Selbstmanagement und Kommunikationsstrategien thematisiert.

Termine und Abschluss:
Die Fortbildung umfasst 4 × 8 Unterrichtsstunden im Block und endet mit einer Teilnahme-Bescheinigung. Die Kosten betragen 174,72 € (Änderungen vorbehalten).
Die Fortbildung folgt den Empfehlungen des Deutschen Museumsbunds und des Bundesverbandes Museumspädagogik. Sie findet statt in freundlicher Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin im Märkischen Museum.

Inhaltliche Fragen beantwortet gerne auch die Seminarleiterin Christiane Schrübbers.

Anmeldung zum Seminar “Arbeit mit Schulklassen im Museum”

Ablauf des Seminars "Arbeit mit Schulklassen"

Beispiel. Änderungen vorbehalten.

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