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Vegetation

Zusammenfassung

Wie grün ist Berlin? Die Antwort auf diese Frage finden Sie in diesem Teil des Umweltatlas. Der Begriff „Vegetation“ beschreibt die Summe aller Pflanzen an einem Ort. Dabei unterscheidet man zwischen gepflanzter und spontaner Vegetation. Gepflanzt sind beispielsweise Parks und Alleen, aber auch Zier- und Nutzgärten im bebauten Bereich. Spontan-Vegetation ist alles, was nicht gepflanzt ist – etwa die Birke auf einer stillgelegten Bahntrasse.

Ob gepflanzt oder nicht – ohne Pflanzen können wir nicht überleben. Sie erzeugen nicht nur Sauerstoff, sondern filtern auch Feinstaub und Gase aus der Luft. Außerdem bieten sie einen Lebensraum für Tiere, die wir wiederum für ein funktionierendes Ökosystem benötigen.

Gründe genug also, regelmäßig Anzahl und Zustand der Stadtvegetation in Berlin zu prüfen. In den westlichen Teilen Berlins erfasst man die Vegetation seit 1960 in Karten; in Ost-Berlin begann die systematische Kartierung erst 1989. Den zuletzt im Jahr 2000 aktualisierten Stand für Gesamt-Berlin finden Sie auf der Karte zur Vegetation. Ausgenommen sind etwa bepflanzte Dächer, Dachterrassen oder Mauern. Aufgepasst: Wie weit der Mensch auf die Vegetation Einfluss genommen hat und wie viel in Berlin noch wild wächst, lesen Sie in der Karte zu Hemerobiegraden ab.