Mauer-Tour in zwei Tagen

Mauer-Tour in zwei Tagen

Auch rund 20 Jahre nach ihrem Fall sind in Berlin noch Spuren der Mauer und der Grenzanlagen zwischen Ost und West zu finden. Begleiten Sie uns rund 17 Kilometer durch die Stadt, entlang der ehemaligen Grenze. Die Tour, für die Sie am besten zwei Tage einplanen, führt Sie von der Bösebrücke zwischen Prenzlauer Berg und Wedding, wo sich die Schlagbäume 1989 zuerst öffneten, bis zur Oberbaumbrücke zwischen Friedrichshain und Kreuzberg.

  • Auf den Spuren der Mauer© dpa
    Gehen Sie auf Entdeckungsreise entlang des ehemaligen Grenzstreifens!
  • Station A: Grenzübergang Bornholmer Straße© dpa
    Unsere Tour beginnt an dem Ort, an dem sich am 9. November 1989 zum ersten Mal die Grenze öffnete, der Bösebrücke an der Bornholmer Straße, die zwischen 1961 und 1989 als einer der 8 innerstädtischen Grenzübergänge diente. An jenem Abend verkündete das Mitglied des Politbüros Günther Schabowski irrtümlich und zur großen Überraschung der Bevölkerung live im Fernsehen, dass die DDR-Bürger sofort das Ausreiserecht erlangen würden. Daraufhin zog es rund 1000 Ost-Berliner zur Brücke um in den Westen zu gelangen. Gegen 23.30 hielt die Grenze den Massen nicht mehr stand und die Passkontrollen wurden, entgegen der Befehlslage, endgültig eingestellt. Damit waren der Fall der gesamten Berliner Mauer und das Ende der DDR besiegelt.
  • Station B: Schwedter Steg / Schwedter Straße© dpa
    Wir verlassen die Brücke nun in Richtung Süden und gelangen über eine Treppe in die Norwegerstraße. Der Weg führt uns nun entlang der S-Bahn Trasse. Hinter der Ziegelmauer auf der rechten Seite befand sich einst der Todesstreifen. Bald sehen wir auf der linken Seite eine Treppe, die wir hinauf steigen um die Behmstraße zu überqueren. Hinter der Treppe stehen noch gut erhaltene Teile der Hinterlandmauer. Wir gehen nun rund 100 m nach rechts und folgen dann dem Schwedter Steg. Das Gebiet, das Sie um sich herum sehen ist der ehemalige Todesstreifen, auf dem heute wieder die S-Bahn fährt. Der Steg mündet schließlich in die Schwedter Straße. Unmittelbar entlang der Häuserzeile verlief einst die Hinterlandmauer. Zum Teil lassen sich an den Fassaden noch Spuren von Stacheldraht- und Signalzaunbefestigungen erkennen.
  • Station C: Mauerpark© Franziska Delenk
    An der Ecke Schwedter / Gleimstraße eröffnet sich uns der Blick auf eine langgezogene Grünanlage, den sogenannten Mauerpark. Dieser ist nur eines von zahlreichen Beispielen, dass aus dem ehemaligen Grenzstreifen Erholungsflächen entstanden. Der Park wird auf der Ostseite von der Max-Schmeling-Halle und dem Jahnsportpark begrenzt. Die heute mit Grafitti reichlich verzierte Mauer vor dem Stadion, ist ebenfalls ein noch erhaltener Teil der Hinterlandmauer. Von diesem etwas erhöhten Punkt aus, haben Sie einen guten Blick über die Gesamtanlage und bekommen eine Vorstellung von den Ausmaßen des ehemaligen Todesstreifens an dieser Stelle.
  • Station D: Bernauer Straße© dpa
    Am Ende des Parks gelangen wir auf die Bernauer Straße, die wir überqueren und dann nach rechts folgen. Auf der Straße entdecken Sie jetzt auch eine in den Boden eingelassene, doppelreihige Markierung, die den ehemaligen Verlauf der Mauer anzeigt und der Sie auf dem weiteren Weg öfter begegnen werden. Wenn Sie der Straße folgen, werden Sie den noch immer unbebauten Grünstreifen links neben sich bemerken. Hier standen früher Häuser, die im Zuge des Mauerbaus dem Erdboden gleich gemacht wurden, um die Grenze von der Ostseite aus zu sichern. Bekannt wurde auch die Kreuzung der Bernauer mit der Ruppiner Straße durch ein Foto, das um die Welt ging. Es zeigt den damals 19jährigen Grenzer Conrad Schumann, der mit einem Sprung am 15. August 1961 den Stacheldraht überwand und hier in den Westen flüchten konnte.
  • Station E: Kapelle der Versöhnung© dpa
    Nach ca. 400 m erreichen wir eine eigenwillig anmutende Kirche. Es handelt sich um die Kapelle der Versöhnung. Sie erinnert an die alte Kirche von 1894, die hier in den 80er Jahren von der atheistischen DDR Regierung gesprengt wurde, da sie sich seit 1961 inmitten des Todesstreifens befand. Von der alten Kirche sind heute noch die Glocken und der Altar erhalten.
  • Station F: Gedenkstätte Berliner Mauer© dpa
    Unmittelbar neben der Kirche entdecken Sie eine Bilderausstellung, die u.a. auch die Sprengung der Kirche zeigt. Diese Ausstellung bildet, zusammen mit dem wenige Meter dahintergelegenen, erhaltenen Rest der "Grenzmauer 75", die Mauer-Gedenkstätte. Hier befindet sich der einzige Ort in der Stadt, an dem die Grenzanlage noch in ihrer gesamten Tiefe erhalten ist. Am hinteren Teil der Anlage kann man durch einen Spalt in der Hinterlandmauer den Todesstreifen mit Postenweg und Resten eines alten Transformatorenkastens erkennen. Begrenzt wird die Anlage durch zwei 7m hohe verrostete Stahlwände. In ihnen spiegelt sich die Mauer an den Seiten quasi ins Unendliche. Ergänzt wird die Gedenkstätte außerdem durch das gegenüberliegende Informationszentrum.
  • Station G: Liesenstraße© dpa
    Nun folgen wir dem Straßenverlauf weiter bis zum Nordbahnhof. Von hier aus fahren wir 2 Stationen mit dem Bus Nr. 247 bis zur Haltestelle Gartenstraße / Feldstraße. Die ältere Mauer, die wir auf der linken Seite sehen, wurde einst ebenfalls als Grenzmauer zweckentfremdet. Nach weiteren 200 Metern zu Fuß, biegen wir unter der S-Bahnbrücke nach links in die Liesenstraße ab. Direkt hinter der Brücke steht ein weiterer ca. 15m langer Abschnitt der ehemaligen "Grenzmauer 75" mit oberem Betonrohr, der inzwischen schon recht wild bewachsen ist.
  • Station H: St. Hedwigs-Friedhof© www.enrico-verworner.de
    Nun sind es nur noch wenige Meter bis zum Eingang des St. Hedwig-Friedhofs. Der Bau des Grenzstreifens hat auch hier bis heute sichtbare Spuren hinterlassen. So wurden die vorderen Bereiche des Friedhofs einfach eingeebnet. Auch ein kleiner Rest der Hinterlandmauer ist noch immer hier zu finden. Unser Weg führt uns anschließend zurück auf die Liesenstraße, der wir bis zum Ende folgen.
  • Station I: Wachturm an der Kieler Straße© dpa
    Am Ende der Liesenstraße überqueren wir zunächst die Chausseestraße, einen weiteren innerstädtischen Grenzübergang, und orientieren uns dann nach rechts. Nach etwa 100 m erreichen wir die Boysenstraße, der wir bis zum Ende folgen und in die Scharnhorststraße abbiegen. Links befindet sich das Bundeswehrkrankenhaus, welches ab 1960 Krankenhaus der Volkspolizei war. Auch verletzte Mauerflüchtlinge wurden zunächst hier behandelt. Auf der rechten Seite gelangen wir in die Kieler Straße, an deren Ende ein in einen Neubau integrierter Wachturm steht, der heute als Mahnmal dient. Hier befand sich einst die Führungsstelle Kieler Eck. Von den 302 Wachtürmen, die der Grenzsicherung dienten, sind heute nur noch 3 erhalten.
  • Station J: Invalidenfriedhof© dpa
    Wir gehen nun links um den Neubaublock herum am Spandauer Schifffahrtskanal entlang und erreichen kurz darauf den Invalidenfriedhof. Selbst vor dem über 250 Jahre alten, geschichtsträchtigen Friedhof machten die Konstrukteure der Mauer nicht halt. So wurde der zum Kanal gelegene Teil des Friedhofs, wie schon auf dem St. Hedwigs-Friedhof, eingeebnet und zur Grenzanlage umgebaut. Von ursprünglich 3000 Gräbern blieben am Ende nur 200 erhalten. Am hinteren Ende des Friedhofs stoßen wir auf ein weiteres erhaltenes Stück der Hinterlandmauer. Außerdem lässt uns eine Informationstafel mehr über die Geschichte des seit 1990 unter Denkmalschutz stehenden Friedhofs wissen.
  • Station K: Grenzübergang Invalidenstraße© Christian Kielmann
    Wir verlassen den Friedhof nun in südliche Richtung und laufen weiter entlang des Kanals bis wir zur Invalidenstraße kommen. Hier befindet sich die Sandkrugbrücke. Sie stehen nun erneut an einem der ehemaligen Grenzübergänge zwischen der einst geteilten Stadt. Hier starb am 24.08.61 das erste Maueropfer, Günter Litfin, an den heute eine Gedenktafel erinnert. Wir setzen unseren Weg nun weiter entlang des Kanals fort und können auf der anderen Seite den neuen Hauptbahnhof und die Regierungsgebäude sehen, die im ehemaligen Grenzstreifen errichtet wurden.
  • Station L: Parlament der Bäume© dpa
    Wir erreichen schließlich den Spreebogen und gehen nun links das Kapelle-Ufer entlang, das später in den Schiffbauerdamm übergeht. Wenige Meter hinter der Kronprinzenbrücke gelangen wir zu dem auf der linken Seite gelegenen Gedenkort für die Mauertoten, dem "Parlament der Bäume". Verschiedene Künstler haben diese Installation von Bäumen, Granitplatten und Mauersegmenten gestaltet. Einige der Mauerteile befinden sich noch an ihrem Originalstandort.
  • Station M: Gedenkort "Weiße Kreuze" am Spreeufer© dpa
    Die nächste Station unserer Tour befindet sich am gegenüberliegenden Spreeufer. Dazu folgen wir dem bisherigen Weg, überqueren die Marschallbrücke und biegen sofort dahinter rechts zum Reichstagsufer ab. Hinter dem Ostportal des Reichstags verlief einst die Grenze, so dass Sie sich momentan auf der Westseite befinden, während das Wasser der Spree bereits im Ostteil lag. Hier wurde bereits 1971 der Gedenkort „Weiße Kreuze“ eingerichtet. Diese sind sowohl landwärts und auch flusswärts gerichtet und erinnern an Maueropfer aus unterschiedlichen Zeiten.
  • Station N: Zaun des Gedenkens© dpa
    Wir gehen nun weiter, hinter dem Reichstagsgebäude entlang in Richtung des Brandenburger Tores. An der Ecke Ebertstraße / Scheidemannstraße findet sich ein ganz ähnliches Monument, ebenfalls bestehend aus 16 weißen Kreuzen. Es handelt sich um den "Zaun des Gedenkens".
  • Station O: Brandenburger Tor© dpa
    Nun sind es nur noch wenige Schritte bis zu dem wohl größten Symbol der Teilung und der Wiedervereinigung gleichermaßen, dem Brandenburger Tor. Vor dem Tor, entlang der Ebertstraße, verlief die Mauer. Der Pariser Platz auf der Ostseite war im Gegensatz zu heute Brachland. Somit befand sich das Tor mitten in der Sperrzone, im Niemandsland und war zwischen den Jahren 1961 und 1989 nicht zugänglich. Nur Staatsgäste der DDR durften näher heran. Am 22. Dezember 1989 wurde es vom damaligen DDR-Ministerpräsident Hans Modrow und Bundeskanzler Kohl feierlich für den Grenzverkehr wiedereröffnet. Am 3. Oktober 1990 wurde dann mit einem riesigen Fest die Wiedervereinigung vor dem Tor gefeiert.
  • Station P: Potsdamer Platz© dpa
    Weiter geht es nun die Ebertstraße zwischen Tiergarten und Stelenfeld entlang zum Potsdamer Platz. Angesichts der heutigen Bebauung und des pulsierenden Lebens fällt es schwer zu glauben, dass der Potsdamer Platz einst am schlimmsten vom Mauerbau betroffen war. Fast sämtliche Gebäude wurden abgerissen und in militärisches Niemandsland verwandelt. Seinen Mythos verlor der Platz dennoch nicht. Schon drei Tage nach dem Mauerfall am 12. November 1989, wurden hier erste Teile aus der Mauer herausgerissen, um einen weiteren provisorischen Grenzübergang zu schaffen. Die Mauerstücke vor den Bürotürmen an der Ostseite des Platzes erinnern heute an dieses Ereignis.
  • Station Q: Wachturm an der Erna-Berger-Straße© dpa
    Wir orientieren uns nun weiter in südlicher Richtung und folgen weiter der Straße, auf der wir gekommen sind. Nach ca. 150 m biegen wir links in die kleine Erna-Berger-Straße ab. Am Ende der Sackgasse steht ein weiterer stiller Zeuge des ehemaligen Grenzverlaufs. Der sogenannte "Rundblickbeobachtungsturm" ist der letzte seiner Art. Er diente einst der Vorfeldsicherung der Grenze. Aufgrund der Enge wurden diese Türme später durch die geräumigere Variante abgelöst, die wir an der Kieler Straße bereits kennengelernt haben. Der Turm steht seit 2001 unter Denkmalschutz.
  • Station R: Mauerreste an der Niederkirchnerstraße© dpa
    Wir gehen nun das kurze Stück zurück und dann nach links die Stresemannstraße entlang, um kurz darauf erneut nach links in die Niederkirchnerstraße abzubiegen. Hier fallen uns zunächst die imposanten Bauten des Preußischen Landtags mit dem Abgeordnetenhaus auf der linken und dem Martin-Gropius-Bau, an dessen Front die Mauer entlang lief, auf der rechten Seite auf. Dahinter schließt sich ein ca. 200m langes Originalstück der sogenannten "Grenzmauer 75" an. Diese bildete die 4. Generation der Berliner Mauer. Sie zeigt an dieser Stelle deutliche Spuren der "Mauerspechte", die in den Tagen nach der Öffnung Steine als Souvenirs aus der Mauer schlugen.
  • Station T: Museum "Haus am Checkpoint Charlie"© dpa
    In unmittelbarer Nähe entdecken Sie das Museum "Haus am Checkpoint Charlie", welches das letzte Gebäude auf der Westseite vor der Grenze war. Ein Besuch des bereits 1963 eingerichteten Museums ist durchaus lohnenswert. Seit seiner Öffnung gab es hier zahlreiche Ausstellungen, die sich um das Thema Freiheit drehten. Heute werden u.a. einstige Fluchtobjekte hier ausgestellt.
  • Station U: Peter-Fechter-Denkmal© dpa
    Nach dem Rundgang im Museum gehen wir zurück zur Zimmerstraße und folgen ihr nach rechts. Nach wenigen Metern stoßen wir vor der Zimmerstraße 65 auf ein Mahnmal, das auf dem Bürgersteig steht. Es erinnert an den damals 18-jährigen Bauarbeiter Peter Fechter, der hier am 17. August 1962 zusammen mit einem Freund versuchte die Mauer zu überwinden, als plötzlich Schüsse fielen. Der Freund schaffte es über die Mauer, Fechter wurde getroffen und fiel zurück auf Ostberliner Boden. Dort hörte man noch etwa eine Stunde seine Schmerzensschreie, ehe der Sterbende von Grenzsoldaten davongetragen wurde.
  • Station V: Luisenstädtischer Kanal und Engelbecken© dpa
    Am Ende der Zimmerstraße haben Sie nun 2 Möglichkeiten um zum letzten Abschnitt unserer Tour zu gelangen. Entweder Sie folgen dem gut ausgeschilderten Berliner Mauerweg entlang des Grenzstreifens zu Fuß bis zum Leuschnerdamm oder Sie gehen nach rechts und nehmen an der Ecke Oranienstraße / Lindenstraße den Bus M7 bis zum Oranienplatz. Wir überqueren den Platz und gelangen auch so zum Leuschnerdamm. Auf der linken Seite befindet sich der Luisenstädtische Kanal, der 1926 zu einer Parkanlage umgestaltet wurde und vorher Wasser führte. Ab 1961 wurde die Erholungsfläche dann unter Mauer und Sperranlagen begraben. Nach dem Mauerfall wurde die Parkanlage wieder angelegt. Vor der St. Michael Kirche sehen wir das mit Grundwasser gefüllte Engelbecken.
  • Station W: Baumhaus am Bethaniendamm© Hanna Gerwig
    Der Weg führt uns weiter entlang des Leuschnerdamms und schließlich nach rechts in den Bethaniendamm, dem wir bis zum Ende auf dem rechten Bürgersteig folgen. Die Mauer grenzte in beiden Straßen unmittelbar an den Gehweg, der im Grunde noch zum Ostsektor zählte, während die Gebäude zu Ihrer Rechten aber schon in Kreuzberg, also im Westteil lagen. Ein bauliches Kuriosum finden wir auf der kleinen Parzelle unmittelbar hinter der Thomaskirche am Bethaniendamm. Das Stück gehörte zwar zum Osten, wurde aber nicht von der Grenzmauer mit eingeschlossen, da man dafür den geraden Verlauf entlang der Straße hätte aufgeben müssen. So baute sich im Jahre 1984 ein türkischer Kreuzberger ein Gartenhaus im Niemandsland, ein Stück Osten im Westen, für das sich keine der beiden Seiten verantwortlich fühlte.
  • Station X: East Side Gallery© picture-alliance / dpa
    Wir gehen weiter geradeaus über die Köpenicker Straße hinweg und überqueren anschließend die Spree auf der Schillingbrücke. Danach orientieren wir uns am Stralauer Platz nach rechts und folgen dem Straßenverlauf für 100m. Hier treffen wir auf den mit ca. 1,3 km längsten erhaltenen Abschnitt, der aus Elementen der "Grenzmauer 75" bestehenden Hinterlandmauer. Dieser Abschnitt wird aufgrund der rund 100 Grafitti-Gemälde von Künstlern aus aller Welt als East-Side-Gallery bezeichnet. Die 1990 eröffnete Galerie ist die längste Freiluftgalerie der Welt. Die Gemälde zeigen Motive rund um die Wendezeit. Ab Oktober 2008 wurde sie renoviert und schließlich am 06. November 2009 wiedereröffnet.
  • Station Y: Oberbaumbrücke© dpa
    Unsere Tour endet, wie sie begonnen hat: An einer Brücke, die gleichzeitig einen innerstädtischen Grenzübergang darstellte. Am Ende der East-Side-Gallery entdecken wir die wohl schönste Brücke der Stadt, die Oberbaumbrücke. Die im Krieg teilweise zerstörte und anschließend mit einer Stahlkonstruktion notdürftig wieder aufgebaute Brücke war nach dem Mauerbau 1961 zunächst für 11 Jahre komplett geschlossen, bevor 1972 ein Grenzübergang für Fußgänger entstand. Nach dem Fall der Mauer wurde die Brücke aufwendig saniert und erstrahlt somit in ihrem heutigen Glanz.

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