Ganz entspannt: Touristenattraktionen in der Corona-Zeit

Ganz entspannt: Touristenattraktionen in der Corona-Zeit

Der Eintritt ist in der Corona-Zeit beschränkt, aber für die Besucher ist das auch eine Chance: endlich einmal Attraktionen wie die Büste der Nofretete auf der Museumsinsel in Ruhe besuchen.

Eine Besucherin schaut sich die Nofretete an

© dpa

Eine Besucherin schaut sich die Nofretete in der James-Simon-Galerie an.

In allen Staatlichen Museen in Berlin sind weniger Menschen unterwegs, da der Zugang begrenzt und nur mit reservierten Zeitfenstern möglich ist, darunter sind der Hamburger Bahnhof oder das Neue Museum.
Dass es durch die Abstandsregeln Platz gibt, fänden viele Besucher angenehm, heißt es aus der Generaldirektion der Museen. «Ganz generell ist der Umgang in den Museen ein besonnener, was auch an der konsequenten Umsetzung und Einhaltung der aktuellen Hygieneregelungen liegt.» Die Besuchszahlen 2020 würden aber deutlich hinter denen der Vorjahre zurückbleiben. Aktuell wird mit 30 Prozent des Vorjahres gerechnet. 2019 kamen 4,2 Millionen Besucher insgesamt.
Auch der Besucherverkehr des Bundestags ist eingeschränkt. So dürfen bis Ende September keine Besuchergruppen von Politikern in die von Architekt Norman Foster entworfene Reichstagskuppel, eine der großen Sehenswürdigkeiten Berlins. Besuche von Einzelnen sind aber mit Anmeldung möglich. Man kann weiter an Plenarsitzungen auf der Tribüne oder an Hausführungen teilnehmen. Abends (täglich von 18.30 Uhr bis 21.45 Uhr) ist die Kuppel zudem für eine begrenzte Anzahl von Gästen geöffnet. So kann man nur die Kuppel und die Dachterrasse besuchen. Das Corona-angepasste Besuchsangebot werde sehr gut angenommen, teilte der Bundestag auf Anfrage mit.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 29. August 2020