Willkommen zurück! Was Touristen für den Berlin-Besuch wissen sollten

Willkommen zurück! Was Touristen für den Berlin-Besuch wissen sollten

Hotels dürfen ab 11. Juni wieder Touristen beherbergen, Museen, Restaurants und Sehenswürdigkeiten sind bereits wieder geöffnet. Eine Übersicht, welche Berliner Orte, Attraktionen und Veranstaltungen bereits wieder Gäste empfangen.

  • Sommer in Berlin© dpa
    Ausflugsboote fahren auf der Spree am Berliner Dom vorbei.
  • Berliner Dom© Maridav/stock.adobe.com
Berlin erwacht wieder zum Leben. Den Menschen in der Hauptstadt ist die Freude darüber deutlich anzumerken: Mit breitem Grinsen wird das erste kalte Bier das Jahres im Biergarten genossen, die Tickets für Ausstellungen und Museen sind gefragt und die Hotels freuen sich auf die Rückkehr der Touristen.

Auf einen Blick: Das bietet Berlin seinen Gästen

  • Hotels: Hotels dürfen ab dem 11. Juni 2021 wieder für Gäste öffnen.
  • Öffentlicher Nahverkehr und Taxis: Alles fährt uneingeschränkt. FFP2-Maske nicht vergessen!
  • Gastronomie: Restaurants und Biergärten dürfen ihre Außenbereiche öffnen und freuen sich auf die Gäste.
  • Museen und Galerien: Die Ausstellungshäuser sind größtenteils wieder für das Publikum zugänglich.
  • Freiluftkinos: Die meisten Open-Air-Kinos haben wieder geöffnet.
  • Sehenswürdigkeiten: Das Brandenburger Tor, East-Side-Gallery und andere Sehenswürdigkeiten unter freiem Himmel können besichtigt werden. Sehenswürdigkeiten mit geschlossenen Räumen wie der Fernsehturm haben meist noch geschlossen.
  • Stadtführungen und Touren: Dampferfahrten, Stadtrundfahrten und Stadtführungen werden wieder angeboten. Die Touren müssen vorab gebucht werden!
  • Zoo und Tierpark: Sind beide geöffnet. Es wird empfohlen, Tickets vor dem Besuch online zu kaufen.
  • Shopping: Yes, we are open! Shops, Einkaufsmeilen und Shoppingcenter freuen sich auf Shopaholics und Schnäppchenjäger.
  • Konzerte und Theater: Veranstaltungen finden wieder statt, jedoch mit reduzierter Teilnehmerzahl.

Berlin in Zeiten von Corona: Was wieder möglich ist

Zugegeben, jeder Ausflug in die City muss ein bisschen geplant werden: Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Für einiges wird ein negativer Coronatest benötigt, oder der Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung. Und natürlich bleibt das Tragen einer FFP2-Maske an vielen Orten Pflicht. Aber kulturelle Einrichtungen, Restaurants und Shoppingcenter haben sich den neuen Bestimmungen und Vorgaben angepasst und freuen sich über Besucher. An vielen Stellen in Berlin können kostenlos und ohne Anmeldung Coronatests gemacht werden. Touristische Übernachtungen sind ebenfalls wieder möglich.

Ob City oder Außenbezirk: Berliner Hotels dank Nahverkehr immer gut angebunden

Zahlreiche Hotels, Hostels und Herbergen in Berlin bieten sich als Startpunkt für einen erlebnisreichen City-Trip an. Vom Luxushotel bis zur günstigen Pension - dank des hervorragenden Verkehrsnetzes lässt sich die ganze Stadt von jeder Ecke aus bequem entdecken. Da muss die Bleibe nicht zwangsläufig in der Innenstadt liegen. U- und S-Bahnen fahren uneingeschränkt häufig, allein das Tragen einer FFP2-Maske während der Fahrt ist Pflicht. Aber lange Fahrten sind dank der flotten Verbindungen nicht nötig und schnell sind die einzelnen Ziele und Sehenswürdigkeiten erreicht.

Sehenswertes an der frischen Luft

Ob Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie, Holocaust-Mahnmal oder East Side Gallery – viele Berliner Sehenswürdigkeiten befinden sich an der frischen Luft und können unter Berücksichtigung der allgemeinen Hygieneregeln besichtigt werden. Der berühmte Reichstag mit seiner gläsernen Kuppel und der Fernsehturm bleiben allerdings vorerst geschlossen. Aber auch von außen beeindrucken der Reichstag im Regierungsviertel direkt an der Spree und das höchste Bauwerk Deutschlands am Alex.
Impressionen aus dem sommerlichen Berlin 2015
© dpa

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Museen und Galerien bieten ein gewohnt breites Spektrum

Nicht nur die Sehenswürdigkeiten locken jedes Jahr zahlreiche Touristen in die Stadt, sondern auch die vielfältige Museen- und Galerienlandschaft. Zu Recht gilt Berlin als kultureller Hotspot, denn die Stadt hat nicht nur die Museen der Museumsinsel, wie das Bode-Museum und die Alte Nationalgalerie zu bieten. Auch zahlreiche andere Museen und Galerien buhlen um die Besucher. Das Spektrum an Kunstschätzen und Ausstellungshighlights ist breit, sodass hier jeder auf seine Kosten kommt.

Eintauchen in die Stadt - Zu Fuß, vom Wasser aus oder mit dem Rad

Berlin lässt sich wunderbar auf eigene Faust entdecken. Ob auf dem Deck eines Ausflugsschiffes auf der Spree, mit den unkomplizierten Hop-on-Hop-off-Bustouren quer durch die Stadt oder einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer aber ein paar Erklärungen sucht und besondere Ecken entdecken möchte, kann sich in die Hände erfahrener Stadtführer begeben. Die Profis führen zu Fuß, mit dem Rad oder anderen Verkehrsmitteln durch Berlin und lassen keinen Zweifel daran, dass Berlin zu den spannendsten Metropolen der Welt gehört.

Berlin-Besuch: Hygiene- und Abstandsregeln bleiben wichtig

  • Reduzieren Sie den physischen sozialen Kontakt mit anderen Menschen auf ein Minimum und halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 m ein.
  • Zum Besuch von Innenräumen in den Bereichen Gastronomie, Theater, Konzerthallen und bei der Teilnahme an Stadtrundfahrten, Dampfertouren und Stadtführungen muss ein aktueller negativer Coronatest, ein vollständiger Impfnachweis oder eine Genesung vorgelegt werden.
  • Das Tragen einer FFP2-Maske ohne Ausatemventil ist auf 33 belebten Berliner Straßen und Plätzen Pflicht. Sie werden vor Ort darauf hingewiesen.
  • Das Tragen einer FFP2-Maske ist in den öffentlichen Verkehrsmitteln, in den Geschäften und Museen und Galerien verpflichtend.

Durchatmen in Berlins Parks- und Gärten

Wer dann ein wenig Entspannung braucht und Ruhe sucht, findet diese in den vielen Parks- und Grünanlagen der Stadt. Neben der grünen Lunge Berlins, dem großen Tiergarten, lässt sich in jeder Ecke der Stadt Grünes und Buntes entdecken. Ob als Blumen- und Botanik-Liebhaber im Botanischen Garten und den Gärten der Welt oder mitten in der City im Monbijoupark oder auf dem Tempelhofer Feld – in Berlin fällt das Durchatmen leicht.

Auch ohne Partys in Clubs nicht langweilig

Die Abendunterhaltung und das berühmte Berliner Nachtleben sind noch nicht wieder vollumfänglich zu genießen. Die Restaurants, Cafés, Kneipen und Bars dürfen in den Außen- und Innenbereichen wieder Gäste empfangen. Die Berliner Clubs dürfen es ihnen in Sachen gastronomische Angebote nachmachen - Partys und Tanzveranstaltungen sind jedoch noch verboten. Die großen Berliner Showbühnen dürfen sich im eingeschränkten Rahmen wieder über Publikum freuen. Für all diese Bereiche gilt: Besuche in Innenräumen sind in der Regel nur mit negativem Test oder Immunisierungsnachweis möglich. Sollten Sie Fragen zu einem Besuch in Berlin haben und den einzelnen Schutzmaßnahmen und deren Auswirkungen innerhalb der Stadt haben, informieren Sie sich am besten unter der Seite des Berliner Senats zum Coronavirus.

Stand: 11. Juni 2021 (Änderungen sind jederzeit möglich)
Brandenburger Tor
© dpa

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Aktualisierung: 11. Juni 2021