Verregneter Sommer ließ Bäder-Besucher wegbleiben

Verregneter Sommer ließ Bäder-Besucher wegbleiben

Die Berliner Bäder-Betriebe haben 2017 weniger Besucher als im Vorjahr angelockt.

Das Strandbad Wannsee

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Das Strandbad Wannsee in Berlin.

Mit 5,76 Millionen Gästen sei man hinter dem Vorjahresergebnis von 5,99 Millionen Besuchern zurückgeblieben, sagte ein Sprecher des Landesunternehmens am Dienstag, den 23. Januar 2018. Eigentlich sollte diese Marke erneut erreicht werden. Das Ergebnis führen die Bäder-Betriebe vor allem auf den regenreichen Sommer zurück. Allein das Strandbad Wannsee etwa habe im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 58 000 Gästen oder rund einem Drittel hinnehmen müssen, hieß es.

Mehrere ungeplante Schließungen

Daneben führten auch ungeplante Schließungen - insgesamt 5166 Stunden - zu dem Ergebnis. An einem Standort lag der Ausfall laut Angaben an einer Legionellenbelastung der Wasserleitungen, andernorts an losen Fliesen. In den vergangenen Monaten habe man die Zahl der ungeplanten Schließungen aber bereits deutlich verringern können, teilte das Unternehmen mit. Die Besuchszahlen hätten sich wieder gebessert.

Neue Tarife für Stammgäste und Kinder

Für 2018 wurden Investitionen in Instandhaltung und Sanierung in Höhe von 16,5 Millionen Euro angekündigt. Vom 1. Februar an gelte zudem eine einheitlichere und übersichtlichere Tarifstruktur. Diese soll für neue ebenso wie für zufriedenere Gäste sorgen. Profitieren sollen vor allem Badegäste mit Kindern und Stammgäste. Einzelkarten kosten unverändert je nach Uhrzeit 3,50 (10 bis 15 Uhr) oder 5,50 Euro.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 24. Januar 2018