Wintereinbruch: 80 Unfälle auf Brandenburgs Straßen

Wintereinbruch: 80 Unfälle auf Brandenburgs Straßen

Der Wintereinbruch hat auf Brandenburgs Straßen zu zahlreichen Unfällen geführt: Bis Donnerstagnachmittag seien 80 witterungsbedingte Unfälle im Land gezählt worden, sagte der Sprecher des Polizeipräsidium des Landes, Mario Heinemann, auf Anfrage. Zehn Verkehrsteilnehmer seien verletzt worden.

Unfall

© dpa

Die Leuchtschrift «Unfall» auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Der schwerste Verkehrsunfall habe sich am Vormittag auf der A115 zwischen den Anschlussstellen Kleinmachnow und Potsdam-Babelsberg ereignet. Dort sei aus noch ungeklärter Ursache ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug ins Schleudern geraten, worauf hin nachfolgende Fahrzeuge kollidiert seien. Ein Beifahrer, der den Informationen zufolge ausgestiegen war, um Erste Hilfe zu leisten, wurde von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Insgesamt mussten vier Verletzte in Krankenhäuser gebracht werden.
Insgesamt waren laut Polizei elf Fahrzeuge an den Unfällen beteiligt. Zwei Autofahrer seien mit Sommerreifen unterwegs gewesen. Sechs Autos wurden abgeschleppt. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf einen Betrag im sechsstelligen Bereich. Wegen der stundenlangen Sperrung kam es zu langen Staus.
Die Polizei rät Autofahrern, ihre Fahrweise den Wetterverhältnissen anzupassen und die Geschwindigkeit zu verringern. Außerdem sollten sie prüfen, ob sie Winterreifen aufgezogen haben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 9. Dezember 2021 16:42 Uhr

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