Verfolgungsjagd mit Drogen im Auto: Bushaltestelle gerammt

Verfolgungsjagd mit Drogen im Auto: Bushaltestelle gerammt

Ein 31-jähriger Autofahrer hat sich in Berlin eine viele Kilometer lange Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und ist schließlich in das Wartehäuschen einer Bushaltestelle gerast.

Polizei Blaulicht

© dpa

Obwohl er durch den Aufprall seines Wagens am Donnerstagabend (07. Januar 2021) in Marzahn schwer verletzt wurde, floh er zu Fuß weiter und wehrte sich heftig gegen seine Festnahme. Zivilpolizisten überwältigten ihn mit Hilfe von Reizgas, wie die Polizei am Freitag mitteilte. In dem Auto fand die Polizei Drogen, mehrere tausend Euro und ein Messer.

Flucht mit hohem Einsatz

Polizisten wollten den Autofahrer zunächst gegen 21.45 Uhr in der Frankfurter Allee in Friedrichshain überprüfen. Der Mann ließ sich aber nicht stoppen und flüchtete. In der Möllendorffstraße entdeckten alarmierte Zivilpolizisten sein Auto an einer Ampel und stellten sich mit ihrem Wagen schräg davor. Der Mann fuhr aber weiter, schob das Polizeifahrzeug zur Seite und setzte seine Flucht fort.

Unfall an Bushaltestelle ermöglicht Festnahme

Fast zehn Kilometer weiter, an der Kreuzung Boxberger Straße und Am Cleantech Business Park, geriet er wegen überhöhter Geschwindigkeit in den Gegenverkehr, rammte die Bushaltestelle und erlitt schwere Kopf-, Arm- und Beinverletzungen. Nach seiner Festnahme wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Einen Führerschein hatte er nicht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 8. Januar 2021 14:00 Uhr

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