50 Verkehrstote im vergangenen Jahr in Berlin

50 Verkehrstote im vergangenen Jahr in Berlin

In Berlin sind im vergangenen Jahr 50 Menschen durch Unfälle im Straßenverkehr getötet worden.

Sogenanntes Geisterfahrrad steht an einer Strassenecke

© dpa

Die offizielle Zahl erhöhte sich rückwirkend, weil am 23. Dezember 2020 ein 97-jähriger Mann starb, der am 25. November von einem LKW angefahren worden war. Das teilte die Polizei am Montag (04. Januar 2021) mit. Von den 50 Toten im Jahr 2020 waren 19 Fußgänger, 17 Radfahrer, 9 Motorrad- oder Rollerfahrer, 3 Autofahrer oder Beifahrer sowie 2 Insassen von Lastwagen.

Weniger tödliche Unfälle in Großstädten als auf dem Land

2019 hatte es 40 Verkehrstote gegeben. Der Langzeitvergleich zeigt, dass die Zahl in den vergangenen zehn Jahren zwischen 36 und 56 schwankte. Davor starben noch deutlich mehr Menschen. Im Vergleich der Bundesländer steht Berlin als Großstadt deutlich besser da als alle Flächenländer, in denen im Verhältnis zur Einwohnerzahl viel mehr Menschen im Verkehr ums Leben kommen. Viele tödliche Unfälle passieren dort auf den Landstraßen, wo schneller gefahren wird als in der Stadt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. Januar 2021 12:35 Uhr

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