Erstes Quartal: 32 Menschen sterben auf Brandenburgs Straßen

Erstes Quartal: 32 Menschen sterben auf Brandenburgs Straßen

In Brandenburg ist die Zahl der Verkehrstoten in den ersten drei Monaten des Jahres etwas angestiegen. Bei Unfällen kamen im ersten Quartal 32 Menschen und damit drei mehr als im Vorjahreszeitrum ums Leben, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Insgesamt sei die Zahl aller Verunglückten, also auch der Verletzten, auf Brandenburgs Straßen aber gesunken: 1858 Menschen und somit rund 17 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten im Jahr 2019 verunglückten im Brandenburger Verkehr.

Feuerwehr Blaulicht

© dpa

Ein leuchtendes LED-Blaulicht der Feuerwehr.

Mit diesem Rückgang liegt Brandenburg im bundesweiten Trend: Deutschlandweit ist die Zahl der im Verkehr Verunglückten im ersten Quartal auf etwa 69 000 gesunken. Das ist im Vergleich zu 2019 ein Minus von rund zwölf Prozent. Insgesamt starben 548 Menschen und 93 weniger als in den ersten drei Monaten 2019 bei Verkehrsunfällen.
Die Einschränkungen in der Corona-Pandemie machten sich auch im Straßenverkehr bemerkbar. «Noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 wurden in einem Monat weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet als im März 2020», hieß es. Laut den Statistikern sank die Zahl der Verkehrsunfälle auf 166 000, das waren 23 Prozent weniger als im März 2019.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. Mai 2020 14:08 Uhr

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