Kran rutscht bei Brückenarbeiten ab: Bach verschmutzt

Kran rutscht bei Brückenarbeiten ab: Bach verschmutzt

Bei einem Unfall mit einem 36 Tonnen schweren Kran ist ein Bach im Kreis Oberspreewald-Lausitz verschmutzt worden. Der Kran rutschte bei Brückenbauarbeiten in einen Graben in Leipe und kippte um, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Das Gewässer wurde auf einer Länge von rund 100 Metern mit auslaufendem Hydrauliköl verunreinigt. Durch die Feuerwehr wurden Ölsperren im Fließ, der ein Nebenarm der Hauptspree ist, verlegt. Der Kranfahrer war laut eines Polizeisprechers kurz vor dem Unfall am Montag ausgestiegen, um den weiteren Weg für die Arbeiten einzusehen. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar.

Feuerwehr-Sperrzone

© dpa

Feuerwehr-Sperrzone.

Über den weiteren Bergungsvorgang berieten am Dienstag die Untere Wasserbehörde, das Amt für Arbeitsschutz sowie die Tiefbaufirma vor Ort. Zur Bergung des Krans wird ein schweres Gerät benötigt, das aber wie der Kran auf dem Sandweg abrutschen und ins Wasser kippen könnte. Welche Folgen der Unfall für die Umwelt haben wird, konnte die Wasserbehörde noch nicht sagen.
Arbeiten am Laptop
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 7. April 2020 18:15 Uhr

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