Auto auf Bahnübergang erfasst: Strecke wieder freigegeben

Auto auf Bahnübergang erfasst: Strecke wieder freigegeben

Nach einem Unfall mit einem Regionalzug der Linie RE1 in Brandenburg/Havel rollen die Züge wieder. Der RE1 und der IC 56 von Cottbus nach Hannover fahren seit dem Samstagmorgen auf einem Gleis wieder nach Fahrplan, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Ein weiteres Gleis sollte noch bis voraussichtlich Montag gesperrt bleiben. Der Zugverkehr werde dadurch aber nicht beeinträchtigt, sagte der Sprecher.

Autowrack

© dpa

Das Wrack eines PKW, der an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst hatte, steht völlig zerstört auf den Gleisen.

Der Zug hatte am Freitagabend an einem Bahnübergang ein Auto erfasst. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, der Autofahrer konnte rechtzeitig aus dem Auto aussteigen, wie ein Sprecher des Lagedienstes der Brandenburger Polizei sagte. Der Zug habe den leeren Wagen ein Stück mitgeschleift. In dem Regionalzug befanden sich rund 100 Passagiere. Sie wurden mit Bussen weitergebracht.
Das Auto war aus bislang ungeklärter Ursache aus einer Kurve heraus in das Gleisbett geraten und hatte sich dort festgefahren. Die genaueren Umstände werden geprüft, wie der Sprecher sagte.
Der Betrieb des Regionalverkehrs auf der Strecke war zu Samstag eingestellt worden. ICE-Züge hielten nicht in Brandenburg/Havel Hauptbahnhof. Der RE1 fährt von Cottbus über Frankfurt (Oder) und Berlin nach Magdeburg. Die Züge des IC wurden über Stendal (Sachsen-Anhalt) umgeleitet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 2. November 2019 16:50 Uhr

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