Mehrere Wildunfälle in Brandenburg: Zu Wachsamkeit geraten

Mehrere Wildunfälle in Brandenburg: Zu Wachsamkeit geraten

Gleich mehrere Wildunfälle haben sich am Wochenende auf Brandenburgs Straßen ereignet. Allein im Havelland wurden sechs Rehe, ein Hase und ein Wildschwein tödlich verletzt, wie die Polizeidirektion West am Sonntag mitteilte. Im Landkreis Märkisch-Oderland meldete die Polizeidirektion Ost elf Unfälle mit Wild.

Wildunfall

© dpa

Ein rotes Dreibein mit dem Hinweis auf einen Wildunfall steht am Straßenrand. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv

Am frühen Sonntagmorgen erfasste ein 49 Jahre alter Autofahrer im Landkreis Teltow-Fläming mit seinem Wagen ein Reh. Der Mann befuhr nach Angaben der Polizeidirektion West die Landesstraße 73 zwischen Schöbendorf und Lynow, als plötzlich ein Reh aus dem Wald auf die Fahrbahn sprang. Da der Fahrer nicht mehr hätte ausweichen können, sei er mit dem Tier kollidiert. Anschließend verschwand das verletzte Reh im Wald, wie die Polizei mitteilte. Ein Jagdpächter wurde verständigt. Nach Sonnenaufgang suchten Polizisten noch einmal die Gegend nach dem angefahrenen Tier ab, wie eine Sprecherin der Polizeiinspektion Teltow-Fläming sagte. Das Tier wurde aber nicht mehr gefunden.
In Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) starb ein Reh nach einem Autounfall. Das Tier war am späten Freitagabend auf der Kreisstraße 6812 mit einem Auto zusammen gestoßen. Der 37-jährige Fahrer befuhr die Straße von Zühlen Richtung Rheinsberg, als das Tier von rechts auf die Fahrbahn sprang, wie die Polizeidirektion Ost mitteilte.
Die Unfälle fielen vor allem in die Abend- und Morgenstunden. Die Polizei rät Autofahrern während der Dämmerung aufmerksam zu sein und der Örtlichkeit angepasst zu fahren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. Mai 2019