Mehrere Wildunfälle in Südbrandenburg

Mehrere Wildunfälle in Südbrandenburg

In Südbrandenburg hat es am Sonntagabend mehrere Wildunfälle gegeben. Auf der Bundesstraße 246 bei Bestensee (Dahme-Spreewald) kollidierte ein Auto mit einem Reh. Das Tier überlebte den Zusammenstoß nicht, wie die Polize mitteilte. Auch auf der B 96 bei Weißack (Landkreis Dahme-Spreewald) stieß ein Auto mit einem Reh zusammen. Das Tier konnte den Angaben zufolge aber noch nicht gefunden werden. Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Schönwalde (Landkreis Dahme-Spreewald) und Lubolz rannte ein Hase in ein Auto und wurde getötet. Bei den drei Wildunfällen wurden keine Menschen verletzt.

Nach Angaben des Deutschen Jagdverbandes sind kleine Tiere deutlich häufiger von Unfällen betroffen als bislang angenommen. Sie sind an jedem fünften Unfall beteiligt, wie eine Auswertung von 40 000 Daten aus dem Tierfund-Kataster des Verbandes ergab, die auch als App genutzt werden kann. Mittlerweile gebe es 11 000 Nutzer, sagte ein Sprecher des Verbandes am Montag. Mit dem Kataster könnten zum ersten Mal Häufungen von Wildunfällen erfasst werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 18. März 2019 16:30 Uhr

Weitere Meldungen