Führerscheinentzug nach Flucht vor Polizei

Führerscheinentzug nach Flucht vor Polizei

Seine wilde Flucht vor der Polizei hat einem 36-jährigen Autofahrer in Berlin-Charlottenburg in der Nacht zu Samstag (24. März 2018) nichts genützt: Am Ende baute er offenbar betrunken und benebelt einen Unfall, verletzte sich am Kopf und verlor seinen Führerschein.

Polizei

© dpa

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht auf dem Dach.

Der Fahrer fiel den Beamten gegen 23.30 Uhr auf, als er auf dem gesperrten, in der Mitte befindlichen Fahrstreifen der Heerstraße in Richtung Spandau fuhr. Nach Angaben der Polizei vom Samstag wechselte der 36-Jährige mehrmals die Fahrstreifen und bog in die Flatowallee ab, als er das Polizeifahrzeug bemerkte.

Fluchtversuch endete quer auf der Straße

Dann versuchte er die Polizei zu narren, indem er anhielt. Als die Beamten ausstiegen und zu ihm kamen, brauste er mit seinem Wagen wieder los. Die Verfolgungsfahrt führte über die Trakehner Allee bis zur Olympischen Straße. In Höhe Preußenallee entdeckten die Polizisten dann das Auto, das mit geöffneter Fahrertür und beschädigt quer auf der Olympischen Straße stand. Zuvor war der Fahrer offenbar gegen ein geparktes Auto gestoßen.
Nach Zeugenhinweisen fanden die Polizisten den Fahrer in einen nahe gelegenen Imbiss. Der Unfallfahrer kam in eine Klinik. Offenbar stand der Verletzte unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol, woraufhin ihm im Krankenhaus Blut und sein Führerschein abgenommen wurden.
Ein Warndreieck mit Schriftzug "Unfall"
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 26. März 2018