CDU-Fraktion Berlin: Betrieb des BER ausschreiben

CDU-Fraktion Berlin: Betrieb des BER ausschreiben

Die CDU im Berliner Abgeordnetenhaus will den Betrieb des Hauptstadtflughafens BER in neue Hände legen.

Reisebetrieb am Flughafen BER

© dpa

Der Betrieb wie auch der mögliche Ausbau des Flughafens solle gesondert ausgeschrieben werden, forderte die Oppositionsfraktion am Mittwoch (17. November 2021). Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) solle nur noch die Konzessionseinnahmen verwalten und sich um den Lärmschutz kümmern, dafür könne das Unternehmen von rund 2000 Beschäftigten auf 50 schrumpfen. «Unsere Idee eines Konzessionsmodells bietet die Chance, die Liquidität zu verbessern und die Kassen der Steuerzahler zu entlasten», sagte der Wirtschaftspolitiker Christian Gräff.

CDU will Terminal 2 vor Weihnachten eröffnen

Ein Zehn-Punkte-Plan der Christdemokraten für einen besseren Betrieb des BER sieht vor, schon vor Weihnachten das zweite Terminal zu eröffnen und mehrere teils hochrangig besetzte Arbeitsgruppen für bessere Abläufe einzusetzen. Gefordert wird vollständige Transparenz über die Flughafen-Finanzen und die Verlängerung der U-Bahn-Linie U7 von Rudow zum Flughafen.

Bankdarlehen könnten mit Konzessionsentgelten bezahlt werden

Die CDU rechnet damit, dass ein neuer Betreiber des BER jährlich 200 Millionen an Konzessionsentgelten überweist. Damit könne die FBB Zins und Tilgung für ihre Bankdarlehen bezahlen. Schulden bei den Eigentümern Berlin, Brandenburg und dem Bund sollen ebenfalls durch Konzessionsentgelte zurückgezahlt werden. Dazu sollen die Flächen rund um den Flughafen über eine Erbbaupacht an eine Entwicklungsgesellschaft vergeben werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 17. November 2021 13:53 Uhr

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