100-Tonnen-Kran fährt «schwarz» über A20: Strafe verhängt

100-Tonnen-Kran fährt «schwarz» über A20: Strafe verhängt

Eine illegale Fahrt mit einem tonnenschweren Autokran durch zwei Bundesländer kostet die betreffende Firma mehr als 10.000 Euro.

Polizeikelle

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Das teilte die Polizei in Neubrandenburg am Donnerstag (11. November 2021) mit. Verantwortlich sei der 44-jährige Kranführer der Firma aus dem Elbe-Elster-Kreis in Brandenburg. Der rund 100 Tonnen schwere Kranwagen war Beamten des zuständigen Autobahnpolizeireviers Altentreptow vor wenigen Tagen bei Arbeiten im Windpark Grapzow (Mecklenburgische Seenplatte) aufgefallen.
Eine Kontrolle ergab: Der Schwerlastkran war vom 1. zum 2. November «schwarz» - also ohne eine Genehmigung zu beantragen - von Lübeck über die Autobahn 20 nach Grapzow bei Altentreptow gefahren. Dabei hatte der 44-Jährige auch die Behelfsbrücke der A20 bei Tribsees passiert, die für solche Belastungen nicht ausgelegt sei.
Spezialisten prüften nun, ob die Behelfsbrücke an der A20-Baustelle Schäden aufweist. Bei der Kontrolle seien weitere Mängel am Fahrtenschreiber festgestellt worden. Gegen das Unternehmen wurde ein Bußgeld verhängt. Damit müsse die Firma im Zuge der «Vermögensabschöpfung» mindestens ihren Gewinn aus dem Auftrag in Grapzow abgeben. Dies seien mehr als 10.000 Euro. Gegen den Fahrer werde ebenfalls ermittelt. Das Fahrzeug durfte erst fünf Tage später weiterfahren - dann aus Sicherheitsgründen mit Begleitung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 11. November 2021 11:30 Uhr

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