Gewerkschaft: Bedenken gegen Öffnung der vorderen Bustüren

Gewerkschaft: Bedenken gegen Öffnung der vorderen Bustüren

Fahrgäste der BVG sollen beim Bus von Montag an wieder vorne einsteigen können. Doch es gibt Bedenken dagegen. Die Gewerkschaft Verdi fordert, mit der Öffnung zu warten, bis die dritte Welle der Corona-Pandemie in Berlin abgeflacht ist und sich alle impfen lassen können. Notwendig sei auch eine Gefährdungsanalyse gemeinsam mit der Beschäftigtenvertretung, forderte Verdi.

Eingang des BVG-Hauptsitz

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Vor dem Eingang des BVG-Hauptsitz.

Mehrere Dutzend Busfahrer protestierten am Donnerstag vor der Zentrale der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dagegen, dass sie den Fahrgästen den Vordereinstieg wieder öffnen sollen. Viele seien in Sorge um ihre Gesundheit, hieß es von der Gewerkschaft.
Im März 2020 waren die Vordertüren geschlossen und die Fahrerbereiche mit Folie abgetrennt worden, um Infektionen zu vermeiden. Inzwischen haben fast alle Busse rund um den Fahrerplatz sogenannte «Spuckschutz»-Scheiben erhalten. Das Unternehmen verweist auf eine Studie zur Ausbreitung von Aerosolen im Fahrgastraum und auf andere Verkehrsbetriebe, die die Busse ebenfalls wieder vollständig öffnen. Kunden können ihre Fahrkarten beim Fahrer nur noch kontaktlos mit Karte oder Handy bezahlen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 29. April 2021 15:23 Uhr

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