Sperrung der Friedrichstraße könnte verlängert werden

Sperrung der Friedrichstraße könnte verlängert werden

Ein Teil der Friedrichstraße könnte länger als geplant für den Autoverkehr gesperrt bleiben.

Autofreie Friedrichstraße (2)

© dpa

Radfahrer und Fußgänger bewegen sich auf der für Fahrzeuge bis Ende Januar 2021 gesperrten Friedrichstraße im Stadtteil Mitte (Foto vom August 2020).

Wie Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) der «Berliner Morgenpost» (Montag, 07. Dezember 2020) sagte, prüfen Verkehrsverwaltung und der Bezirk Mitte derzeit eine Verlängerung der Teilsperrung bis zum 31. Oktober 2021. Noch im Dezember solle es darüber auch Gespräche mit den Anrainern geben. Neben mancher Kritik habe sie bislang sehr viele positive Reaktionen auf eine verkehrsberuhigte Friedrichstraße bekommen, sagte Günther.

Abschnitt der Friedrichstraße seit vier Monaten für Autos gesperrt

Seit Anfang September ist ein 500 Meter langer Abschnitt der Friedrichstraße zwischen Französischer und Leipziger Straße für Autos gesperrt. Der Versuch sollte zunächst bis Ende Januar laufen, nun könnte er verlängert werden.

Boulevard Unter den Linden soll neu gestaltet werden

Günther kündigte außerdem auch Gespräche über eine Neugestaltung des Boulevards Unter den Linden nach dem Abschluss der Bauarbeiten für die U5 an. Ab Sommer 2021 sollen dort die Flächen neu aufgeteilt werden. Vorgesehen sei jeweils eine Spur für den Radverkehr, für Busse und für den Autoverkehr. Ob es bei dieser Aufteilung bleibt oder die Autos ganz verbannt werden, solle ab Mitte kommenden Jahres diskutiert werden, sagte Günther.
Autofreie Friedrichstraße (2)
© dpa

Autofreie Friedrichstraße

29. August 2020 bis Ende Januar 2021

Breitere Fußwege und ein buntes Rahmenprogramm auf der Friedrichstraße: Ab August ist ein autofreier Abschnitt zwischen Leipziger Straße und Französischer Straße geplant. mehr

Unter der Linden
© dpa

Unter den Linden soll autofrei werden

Zwischen Brandenburger Tor und neuem Stadtschloss leben Berliner und Touristen gefährlich - weil sie sich den Raum täglich mit tausenden Autos teilen. Das soll sich ändern. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 7. Dezember 2020 09:06 Uhr

Weitere Meldungen