Senatschef Müller hält weitere U-Bahn-Bauten für sinnvoll

Senatschef Müller hält weitere U-Bahn-Bauten für sinnvoll

Nach dem Lückenschluss der U-Bahnlinie 5 im Zentrum Berlins könnte es aus Sicht des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) am Stadtrand weitere neue Streckenabschnitte geben.

Blick auf den Eingang der U-Bahnstation am Alexanderplatz

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Aus Kosten- und Umweltgründen werde es in nächster Zeit zwar keine ganzen neuen Linien geben, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Freitag (04. Dezember 2020). Bei mehreren Strecken sei es aber sinnvoll, sie zu verlängern. Als Beispiele nannte er das Märkische Viertel (U8), Rudow (U7) und Steglitz-Zehlendorf (U3). «Es gibt solche Stellen, wo man mit zwei, drei weiteren Stationen einfach ein großartiges Angebot, das schon da ist, ergänzen kann», sagte Müller. Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) kündigte an, Anfang nächsten Jahres vier Machbarkeitsstudien zu U-Bahn-Verlängerungen im Senat vorzulegen.

Müller: Menschen werden Auto vermehrt stehen lassen

Auf dem neuen Teilstück der U5 zwischen dem Alexanderplatz und dem Brandenburger Tor sollte am Freitagmittag der reguläre Fahrbetrieb beginnen. An dem Abschnitt Unter den Linden sowie unter der Spree und der Musumsinsel wurde zehn Jahre gebaut. «Er wird viele Menschen bewegen, das eigene Auto stehen zu lassen», versicherte Müller. Vor der Corona-Krise war mit 155 000 Fahrgästen pro Tag auf dem 2,2 Kilometer langen Abschnitt geplant worden.
Eine U-Bahn fährt in einen U-Bahnhof ein
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 4. Dezember 2020 13:09 Uhr

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