Müller: Absage der BER-Eröffnung 2012 war niederschmetternd

Müller: Absage der BER-Eröffnung 2012 war niederschmetternd

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller kann sich noch gut an den Moment erinnern, der für ihn der schwärzeste in der Geschichte des BER-Flughafenprojekts war.

Berliner Flughafen BER

© dpa

Luftaufnahme des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg «Willy Brandt».

«Das war am 8. Mai 2012, als die kurz darauf angekündigte BER-Eröffnung überraschend abgesagt wurde», sagte der SPD-Politiker der «Berliner Zeitung» in einem am Dienstag (13. Oktober 2020) online veröffentlichten Interview. Zu Beginn der gemeinsamen Kabinettssitzung mit Brandenburg seien alle fest davon überzeugt gewesen, dass die Eröffnungsfeier am 3. Juni sein werde. «Doch es war schon bald zu merken, dass irgendetwas im Gange war», sagte Müller. «Da lag etwas in der Luft. Doch auf das, was dann kam, war ich nicht vorbereitet. Die Absage war schlichtweg niederschmetternd. Das war der schwärzeste Moment.»

BER-Eröffnung für den 31. Oktober geplant

Allerdings habe er nie daran gezweifelt, dass der neue Hauptstadtflughafen tatsächlich fertig wird. «Diesen Gedanken habe ich gar nicht erst zugelassen», sagte Müller. «Ich ging davon aus, dass es in Ordnung gebracht werden kann. Was auch passierte, mir war immer klar: Dieses Projekt muss zu Ende gebracht werden, und es kann zu Ende gebracht werden.» Die Eröffnung des neuen Flughafens BER ist nach neun Jahren Verspätung und sechs geplatzten Terminen für den 31. Oktober geplant.
Flugzeug auf dem Flughafen Schönefeld
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Flughäfen in Berlin

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 13. Oktober 2020 20:05 Uhr

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